Instacart soll Verkauf prüfen: Gespräche mit DoorDash und Uber
Instacart hat laut Berichten eine Investmentbank engagiert und mit DoorDash über eine Übernahme gesprochen. Uber soll die Gespräche beendet haben.

Instacart erwägt Berichten zufolge den Verkauf an einen größeren Konkurrenten. Mehrere Medien meldeten am Freitag, der Lieferdienst für Lebensmittel habe eine Investmentbank engagiert, um seine Optionen zu prüfen, und mit DoorDash über eine Übernahme gesprochen.
Laut einem weiteren Bericht sprach Instacart auch mit Uber. Uber soll sich jedoch aus den Gesprächen zurückgezogen haben. Es handle sich um frühe Gespräche, die nicht zwingend zu einem Verkauf führen müssten. Ein Sprecher von Instacart wollte sich nicht äußern.
Reaktion an der Börse
Die Instacart-Aktie legte am Freitag nach den Berichten um mehr als 9,2 Prozent zu. Die Papiere von Uber und DoorDash gaben dagegen nach.
Instacart kommt auf einen Börsenwert von mehr als 13 Milliarden US-Dollar, der Kurs liegt seit Jahresbeginn um 25 Prozent im Plus. Das könnte ein günstiger Zeitpunkt sein, um zu einem attraktiven Preis zu verkaufen.
Was das bedeutet
Hinzu kommt der Wettbewerb: Der Markt für Lebensmittellieferungen dürfte umkämpfter werden. Ein Verkauf vorher könnte Instacart ermöglichen, die aktuell hohe Bewertung zu sichern.
Für Kunden, Händler und Lieferkräfte könnte ein Zusammenschluss mit DoorDash oder einer anderen großen Plattform verändern, wie Lebensmittellieferungen organisiert werden, etwa bei Preisen und Partnerschaften. Sicher ist das nicht: Ein Deal ist nicht angekündigt, und die Gespräche können ohne Ergebnis enden.
Wie es weitergeht, hängt davon ab, ob die Berater ernsthafte Gebote von DoorDash oder anderen Interessenten einholen. Mit dem Rückzug von Uber bleibt DoorDash die einzige genannte Partei mit Gesprächen. Instacart könnte aber auch eigenständig bleiben.
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