WhatsApp testet geplante Nachrichten in der iPhone-Beta
WhatsApp bringt das Planen von Nachrichten zu ausgewählten iPhone-Betatestern, keine zwei Wochen nach dem Start in der Android-Beta.

WhatsApp testet auf dem iPhone erstmals geplante Nachrichten. Eine kleine Gruppe von iOS-Betatestern erhält damit eine der meistgewünschten Funktionen der App, wie WABetaInfo berichtet. Die Funktion war erst vor weniger als zwei Wochen in der Android-Beta aufgetaucht.
Für einen Dienst, der laut Mark Zuckerberg im vergangenen Jahr mehr als 3 Milliarden monatlich aktive Nutzer hatte, kommt das spät. Konkurrierende Messenger bieten das Planen von Nachrichten schon seit Jahren an.
So funktioniert es
Nach dem Tippen der Nachricht halten Nutzer die Senden-Taste gedrückt. WhatsApp öffnet dann einen Bildschirm mit Datums- und Uhrzeitauswahl. Ein grüner Button am unteren Rand bestätigt die Auswahl und zeigt den genauen Zeitpunkt der Zustellung. Danach erscheint im Chat eine Bestätigung, die nur der Absender sieht.
Nachrichten lassen sich frühestens 10 Minuten und spätestens zwei Wochen im Voraus planen. Geplante Nachrichten werden in einem eigenen Bereich in den Chat-Infos bzw. bei Gruppen in den Gruppen-Infos aufgelistet.
Neben Text können auch Fotos, Videos und Links geplant werden. Eine Einschränkung: Mehrere Fotos oder Videos lassen sich nicht auf einmal planen, jede Mediendatei muss einzeln eingeplant werden.
Eigenheit bei Gruppen
In Gruppenchats erreicht eine geplante Nachricht nur Personen, die beim Planen bereits Mitglied waren. Wer später beitritt, bekommt sie nicht, selbst wenn das noch vor dem Versandzeitpunkt geschieht.
Wie es weitergeht
Wie bei Betafunktionen üblich, steht das Feature nur ausgewählten Testern zur Verfügung und lässt sich nicht manuell aktivieren. Einen Termin für die breite Einführung nennt WhatsApp nicht. Da der Test nun auf iOS und Android läuft, könnte der Rollout bald folgen.
Mehr von diesem Tag
Alle anzeigen →
SpaceX-Dokument: Musk hat bei Tesla-Fusion das letzte Wort

NASA ändert Artemis-Landerpläne für Starship und Blue Moon

Nächste Xbox: Microsoft kalkuliert mit 1200 bis 1800 Dollar



