Nächste Xbox: Microsoft kalkuliert mit 1200 bis 1800 Dollar
Microsoft plant intern offenbar mit 1200 bis 1800 US-Dollar für die nächste Xbox. Als Grund nennt der Bericht die anhaltende Speicherkrise.

Die nächste Xbox könnte zum Luxusgut werden: Laut einem Bericht von Fortune kalkuliert Microsoft intern mit einem Preispunkt zwischen 1200 und 1800 US-Dollar. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens liegt nach den vorliegenden Informationen nicht vor.
Speicherkrise als Preistreiber
Als Ursache nennt der Bericht die Speicherkrise. Speicherchips sind knapp und teuer geworden, was die Herstellungskosten neuer Hardware spürbar nach oben treibt. Für eine Spielekonsole, die traditionell zu einem vergleichsweise niedrigen Preis angeboten wird und oft nur geringe Margen abwirft, ist das ein gravierendes Problem.
Die genannte Spanne liegt weit über dem, was Spielerinnen und Spieler von früheren Konsolengenerationen kennen. Dort bewegten sich Einstiegspreise meist im Bereich einiger hundert Dollar. Ein Preis von bis zu 1800 US-Dollar würde die Konsole eher in die Nähe eines leistungsstarken Gaming-PCs rücken.
Was das für Käufer bedeutet
Bei den genannten Zahlen handelt es sich um interne Kalkulationen, nicht um eine Preisankündigung. Wie der endgültige Verkaufspreis ausfällt, hängt davon ab, wie sich die Lage am Speichermarkt entwickelt und welche Strategie Microsoft verfolgt. Der Konzern könnte etwa entscheiden, einen Teil der Kosten selbst zu tragen. Dazu liegen jedoch keine Angaben vor.
Für Interessierte heißt das vorerst: abwarten. Weder Veröffentlichungstermin noch konkrete Ausstattung oder Preis der nächsten Xbox hat Microsoft bislang offiziell genannt. Sollte sich die Kalkulation bestätigen, dürfte die Debatte über den Preis kommender Konsolengenerationen weiter an Schärfe gewinnen, zumal die Speicherkrise nicht nur Microsoft betrifft, sondern die gesamte Hardwarebranche.
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