Eyes Entertainment sammelt 20 Mrd. Won von Kakao Games und Krafton ein
Das Startup des früheren Kakao-Chefs Namkoong Hoon erhält 20 Milliarden Won von Kakao Games und Krafton für einen Messenger mit KI-Chatbots und Spielen.

Eyes Entertainment, das Startup des früheren Kakao-Chefs Namkoong Hoon, hat eine strategische Investition über 20 Milliarden Won (rund 13 Millionen Euro) von Kakao Games und Krafton erhalten. Beide Unternehmen beteiligten sich mit jeweils 10 Milliarden Won. Zusammen mit der Seed-Runde von 16 Milliarden Won aus dem Jahr 2024 summiert sich das eingeworbene Kapital auf 36 Milliarden Won.
Messenger aus KI und Spielen
Das Unternehmen entwickelt eine Plattform, die KI-Chatbots, Spiele und einen Messenger vereint. Nutzer unterhalten sich in der App mit KI-Chatbots, treffen Entscheidungen und spielen. Mit ihrem eigenen Avatar knüpfen sie zudem Kontakte zu anderen Nutzern mit ähnlichen Interessen.
Die Idee: ein Messenger, in dem Menschen und KI gemeinsam ein Freundesnetzwerk bilden. Eyes Entertainment stellt dabei das Gespräch selbst als Unterhaltungsinhalt in den Mittelpunkt.
Wofür das Geld gedacht ist
Das Kapital soll in die Weiterentwicklung des Chatbot-Spiele-Messengers, den Marktstart und die Nutzergewinnung fließen. Zuerst soll der Dienst in Japan erscheinen, danach schrittweise in Südkorea. Zudem will das Startup mit Kakao Games und Krafton im In- und Ausland geschäftlich zusammenarbeiten.
Kakao-Games-Chef Kim Tae-hwan sagte, das Team habe mit seiner Erfahrung bei Messaging, Spielen und Inhalten die Fähigkeit, einen kommerziellen KI-Dienst umzusetzen. Krafton-Chef Kim Chang-han äußerte die Hoffnung, dass die Verbindung von Spiel und Gespräch zu einem neuen Nutzererlebnis im KI-Zeitalter führt.
Namkoong kündigte an, das Vertrauen der Geldgeber mit Ergebnissen zu rechtfertigen und das Potenzial eines Messengers zu zeigen, in dem das Gespräch selbst Unterhaltung ist.
Dass zwei der größten südkoreanischen Spielekonzerne einsteigen, zeigt das Interesse an KI-gestützten Social-Produkten zwischen Messaging und Entertainment. Der Start in Japan wird zeigen, ob das Format bei Nutzern ankommt.
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