Re:Build Manufacturing sammelt 2,1 Milliarden Dollar ein
Das US-Unternehmen Re:Build Manufacturing hat in einer Spätphasenrunde 2,1 Milliarden Dollar erhalten. Angeführt wurde sie von General Catalyst und JPMorganChase.

Re:Build Manufacturing hat in einer Finanzierungsrunde der späten Phase 2,1 Milliarden US-Dollar eingeworben. Angeführt wurde die Runde von General Catalyst und der Strategic Investment Group von JPMorganChase. General Catalyst war bereits 2024 erstmals bei dem Unternehmen eingestiegen.
Das 2020 gegründete Unternehmen aus Massachusetts entwickelt und fertigt Produkte für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, Elektrifizierung, Medizintechnik, Energie und Robotik. Zudem unterstützt es den Aufbau neuer Industrie-Startups. Nach eigenen Angaben ist Re:Build schon in der Designphase eines Produkts beteiligt und berücksichtigt Fertigungsvorgaben von Beginn an, damit Produkte schneller und günstiger entstehen.
Ein Ökosystem aus Industrie-Startups
Das Ökosystem von Re:Build beschäftigt mehr als 2.100 Menschen und verfügt über rund 223.000 Quadratmeter Produktionsfläche. Das Elektroauto-Startup Slate Auto entstand innerhalb von Re:Build und wurde 2023 ein eigenständiges Unternehmen. Zu den unterstützten Firmen zählt außerdem Neon Aero, das Komponenten für die Luftfahrt entwickelt.
Mit dem frischen Kapital will Re:Build seine Fertigungsinfrastruktur ausbauen und weitere Industrie-Startups gründen. Ziel sei es, in den kommenden zehn Jahren Zehntausende neue Arbeitsplätze in den USA zu schaffen.
Führung und Strategie
Im Management arbeiten mehrere Personen mit Amazon-Hintergrund. Mitgründer Jeff Wilke und Wei Gao, verantwortlich für digitale Produkte, waren zuvor bei Amazon tätig. Wilke sieht die Deindustrialisierung der USA als wirtschaftliches Problem und als Risiko für die nationale Sicherheit. Im Zentrum der Wachstumspläne steht ein Umfeld, in dem Hochtechnologieprodukte in den USA entworfen und gebaut werden können.
Mitgründer und CEO Miles Arnone betont, dass der Aufbau von Fertigungsinfrastruktur langfristiges Kapital erfordere. Laut Arnone ermöglicht die neue Finanzierung, Ressourcen passend zu den Entwicklungs- und Produktionszeitplänen der Kunden bereitzustellen und den Aufbau großer Fertigungskapazitäten in den USA zu beschleunigen.
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