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Braid sammelt 34,13 Mio. € für eigene Mobilfunkangebote von Marken

Das niederländische Startup Braid, zuvor Next Communications, hat in einer Series A 34,13 Millionen Euro eingesammelt. Unternehmen sollen damit eigene Mobilfunkangebote starten.

Das niederländische Unternehmen Braid hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 34,13 Millionen Euro (38 Millionen US-Dollar) eingesammelt. Braid ermöglicht es Unternehmen, eigene Mobilfunkangebote unter ihrer Marke zu starten. Zugleich gab die Firma bekannt, dass sie sich von Next Communications in Braid umbenannt hat.

Für das 2023 gegründete Unternehmen ist es die erste externe Kapitalspritze. Angeführt wurde die Runde vom Londoner Investor Octopus Ventures. Braid gilt als profitabel, was bei einem Startup vor der ersten externen Finanzierung eher selten ist.

Das Geschäftsmodell

Die Plattform richtet sich an Firmen, die Mobilfunk unter eigenem Namen anbieten wollen, statt Kunden an einen klassischen Netzbetreiber zu verweisen. So können Marken einen Mobilfunkdienst in die bestehende Kundenbeziehung integrieren und diese Beziehung selbst steuern.

Mit dem neuen Namen beginnt für das Unternehmen eine neue Phase: Aus einem bislang aus eigener Kraft finanzierten Betrieb wird ein Startup mit institutionellen Geldgebern.

Warum das wichtig ist

Viele Marken suchen nach Wegen, ihre Kundenbindung zu vertiefen und zusätzliche Erlösquellen zu erschließen. Eigene Konnektivität ist eine solche Möglichkeit. Ein profitabler Anbieter mit frischem Kapital könnte die Verbreitung bei größeren Unternehmen beschleunigen.

Zu konkreten Produktplänen oder Einstellungszielen lagen zunächst keine Angaben vor, ebenso wenig zur genauen Mittelverwendung. Die Runde zeigt jedoch, dass Investoren Infrastrukturunternehmen mit Wachstum und Gewinn weiterhin Vertrauen schenken.

Schlagwörter:braidnext communicationsseries amobile connectivityoctopus venturesnetherlands

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