UPI-Rekord im Oktober: Zahlungen über 31,53 Billionen Rupien
Über UPI liefen im Oktober Zahlungen von 31,53 Billionen Rupien, 16 Prozent mehr als vor einem Jahr und ein Rekord. Die Festtagssaison trieb das Volumen.

Indiens Echtzeit-Zahlungssystem UPI (Unified Payments Interface) hat im Oktober Transaktionen im Wert von 31,53 Lakh Crore Rupien abgewickelt, das sind rund 31,53 Billionen Rupien. Das ist der höchste monatliche Wert, der bisher erfasst wurde, und 16 Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres.
Der Anstieg fällt in die Festtagssaison, in der indische Haushalte traditionell mehr Geld für Geschenke, Kleidung, Haushaltswaren und Elektronik ausgeben. Die Zahlen deuten darauf hin, dass Verbraucher dafür weiterhin bevorzugt UPI nutzten, sei es im Laden oder online.
Wachstum trotz höherer Preise
Der Rekord kommt zu einer Zeit, in der Verbraucher in diesem Jahr höhere Preise für Elektronik und andere Festtagseinkäufe verkraften müssen. Steigende Preise können den Wert einzelner Zahlungen erhöhen, auch wenn nicht mehr Artikel gekauft werden. Ein Teil des Zuwachses dürfte also teurere Warenkörbe widerspiegeln. Dennoch zeigt ein Plus von 16 Prozent im Jahresvergleich, dass die Plattform weiter wächst und nicht stagniert.
UPI ermöglicht es Nutzern, per Smartphone-App binnen Sekunden Geld zwischen Bankkonten zu bewegen, meist über einen QR-Code, eine Telefonnummer oder eine UPI-ID. Vom Straßenhändler bis zum Großhändler gilt es vielerorts als Standard-Zahlungsmittel. Deshalb liefern gerade die Festtagsmonate oft besonders starke Werte.
Warum das wichtig ist
Für Händler, Banken und Zahlungs-Apps unterstreicht ein Rekordmonat in der umsatzstärksten Einkaufszeit, wie zentral UPI für den Alltagshandel geworden ist. Für Verbraucher zeigt er, dass digitale Zahlungen auch bei größeren Anschaffungen die normale Wahl sind und nicht nur bei kleinen Alltagsausgaben.
Der Oktoberwert setzt zudem eine neue Messlatte für die kommenden Monate. Ob UPI nach dem Ende der Festtagsnachfrage ein ähnliches Niveau halten kann, wird zeigen, wie tief sich die Gewohnheit im Land verankert hat.
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