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Hardware·2 Min. Lesezeit

Yomy: Futterautomat für Nass- und Trockenfutter im Praxistest

Der französische Futterautomat Yomy gibt Katzen kleine Portionen Nass- oder Trockenfutter auf Abruf aus, ganz ohne Kühlschrank. Ein Monat Test fällt sehr positiv aus.

A beige Yomy automatic feeder for wet and dry cat food standing in a living room while a cat eats from it.
Bild: Numerama

Die französische Marke Yomy, die auf der CES 2026 zu sehen war, bietet einen automatischen Futterspender, der Katzen kleine Portionen Nass- oder Trockenfutter auf Abruf serviert, begrenzt durch eine tägliche Kalorienmenge. Nach einem Monat im Alltag fällt das Urteil eines Besitzers eindeutig positiv aus.

So funktioniert das Gerät

Ein Sensor erkennt, wenn sich die Katze nähert, und weckt das Gerät. Eine Kamera bestätigt den Besuch bei Tag und Nacht, ein Algorithmus zur Gesichtserkennung bei Katzen identifiziert das Tier. Bis zu drei Katzen lassen sich mit Yomy verbinden. Eine Schublade mit zwei Fächern öffnet sich für die Katze, schließt sich nach dem Fressen und öffnet erst beim nächsten Besuch wieder, bis die Tagesration aufgebraucht ist. Eine Pause lässt sich einstellen, falls die Katze es übertreibt.

Das größte Problem bei Nassfutter ist die schnelle Oxidation. Yomy setzt auf einen patentierten luftdichten Beutel, der nicht gekühlt werden muss, sich vollständig leert und das Futter bei Raumtemperatur ausgibt. Ein Wiegesensor erfasst, was die Katze tatsächlich frisst, auf das Gramm genau. Bei jedem Besuch entsteht zudem ein Foto; laut Bericht hat Yomy darauf nur mit Zustimmung des Besitzers Zugriff, und die Bilder werden nach 7 bis 10 Tagen von den Servern gelöscht.

Einrichtung und Alltag

Die App fragt Rasse, Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau ab und berechnet daraus ein tägliches Kalorienziel. Menge und Verhältnis von Nass- zu Trockenfutter lassen sich anpassen, bis hin zu 100 Prozent einer Sorte. Yomy ist bewusst nicht programmierbar: Das Gerät folgt dem natürlichen Fressverhalten der Katze, die lieber rund 15 kleine statt drei große Mahlzeiten zu sich nimmt.

Zuvor hatte der Tester Polar von Petlibro ausprobiert, einen gekühlten Nassfutterspender, der nur drei Mahlzeiten über höchstens drei Tage erlaubt. Drei Tage nach dem Befüllen bildete sich Schimmel, danach nutzte er ihn nicht mehr.

Bei Yomy verstand seine Katze das System binnen 24 Stunden, am dritten Tag gab es kein Misstrauen mehr. Ihre Kalorienbilanz liegt im Soll, eine vernetzte Katzentoilette überwacht das Gewicht. Kritikpunkte sind kleinere Bugs, etwa Wiegefehler, die eine Portion verfälschen können, und die Lautstärke beim Ausgeben von Nassfutter. Das Gerät ist 49 cm hoch, 33 cm lang und 22 cm breit, wiegt 8,8 kg und ist beige.

Laut dem Tester ist seine Katze so anhänglich wie nie, solange Besitzer regelmäßig mit ihr interagieren, etwa beim Spielen.

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Schlagwörter:yomypet techcat feedersmart homeces 2026

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