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The G-Lab Keyz Elite 300 GRW im Test: kompakt und kabellos

Die Keyz Elite 300 GRW von The G-Lab kostet 89,99 Euro und bietet 75-Prozent-Layout, drei Verbindungsarten und angenehmes Tippgefühl. Die Software enttäuscht.

White and grey compact 75% wireless gaming keyboard with a multimedia knob on a light-coloured desk.
Bild: Numerama

Die Keyz Elite 300 GRW von The G-Lab ist eine kompakte, kabellose mechanische Tastatur für 89,99 Euro. Nach mehreren Wochen im Alltag erweist sie sich als ausgewogene Wahl zum Spielen und Schreiben. Größter Schwachpunkt ist die Software zur Anpassung.

Der Tester wechselte von einer Wooting 80HE mit magnetischen Switches, die rund 220 Euro kostet. Wer auf eine klassische mechanische Tastatur umsteigt, verliert einstellbare Auslösepunkte, gewinnt aber Funk, das der Wooting fehlt. Die Keyz Elite 300 GRW verbindet sich per Bluetooth, 2,4-GHz-Dongle oder USB und nutzt vorgeschmierte lineare Switches sowie ein Multimedia-Rad.

Vorsicht bei den fast identischen Namen: Getestet wurde die Keyz Elite 300 GRW, nicht die Keyz Elite 300 HE GRW. Letztere ist ein eigenes, magnetisches Modell und nur mit Kabel erhältlich.

75-Prozent-Layout mit Platz für die Maus

Das 75-Prozent-Format verzichtet auf den Nummernblock, behält aber Pfeiltasten, die Reihe F1 bis F12 und mehrere Navigationstasten. So bleibt auf dem Schreibtisch mehr Raum für große Mausbewegungen, und beim Wechsel vom Spiel zum Schreiben fehlen keine wichtigen Befehle. Die weiß-graue Optik passt zu hellen Schreibtischen. Die Beschriftung sitzt auf der Vorderseite der Tastenkappen, die Oberseite bleibt aufgeräumt; daran gewöhnte sich der Tester schnell.

Die Tastenkappen bestehen aus PBT, die Zeichen sind eingeformt. Die Switches sind hot-swappable und lassen sich ohne Löten tauschen. Laut The G-Lab kommt eine fünflagige Gasket-Montage zum Einsatz. Hersteller und Betätigungskraft der Switches nennt die Dokumentation allerdings nicht.

Gutes Tippgefühl, schwache Software

Das Tippgefühl überzeugt, der Klang ist nicht zu metallisch. Einstellbare Auslösepunkte und Rapid Trigger gibt es bei einer mechanischen Tastatur erwartungsgemäß nicht.

Die Software ist der größte Kritikpunkt: Für Beleuchtung und Makros muss man ein ZIP-Archiv herunterladen, entpacken und ein Programm mit veralteter Oberfläche installieren. Die magnetischen Elite-HE-Modelle von The G-Lab lassen sich dagegen im Browser konfigurieren. Außerdem verkürzt die RGB-Beleuchtung die angegebene Akkulaufzeit deutlich, und ohne Beleuchtung sind die Zeichen schwer lesbar, besonders in der letzten Reihe.

Zum Spielen empfiehlt sich der 2,4-GHz-Empfänger mit der geringsten Latenz, Bluetooth eignet sich eher für die Arbeit.

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Schlagwörter:the g-labkeyz elite 300gaming keyboardwireless keyboard75 percent keyboard

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