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Tesla in Südkorea: Polizei ermittelt gegen 80 FSD-Fahrer

In Südkorea ermittelt die Polizei gegen 80 Tesla-Fahrer. Sie sollen Sperren für Full Self-Driving mit externen Geräten illegal umgangen haben.

A Tesla electric car driving on a road in South Korea with its driver-assistance display active.
Bild: heise online

Die südkoreanische Polizei ermittelt gegen 80 Tesla-Besitzer. Ihnen wird vorgeworfen, Beschränkungen für Full Self-Driving (FSD) illegal umgangen zu haben. Nach bisherigen Angaben setzten die Fahrer dafür externe Geräte ein, mit denen sich die Software-Sperren aushebeln ließen.

FSD ist Teslas erweitertes Assistenzpaket. In Südkorea unterliegt die Funktion Einschränkungen. Die Ermittlungen richten sich gegen Fahrer, die diese Grenzen mit zusätzlicher Hardware und nicht über einen offiziellen Weg überwunden haben sollen.

Was bekannt ist

Die Zahl der Verdächtigen liegt bei 80. Weitere Details, etwa zur genauen Art der Geräte, zu den einschlägigen Rechtsvorschriften oder zu möglichen Strafen, lagen zum Redaktionsschluss nicht vor. Wie schwer die Folgen für die Betroffenen ausfallen könnten, ist daher offen.

Warum das wichtig ist

Der Fall zeigt, wie genau Behörden auf Assistenzsysteme achten, die in einem Markt nicht zugelassen oder nur teilweise freigeschaltet sind. Für Besitzer kann das Manipulieren solcher Sperren neben möglichen Sicherheitsrisiken auch rechtliche Folgen haben, da die Systeme nicht für die lokalen Straßen und Regeln validiert sein müssen.

Zugleich verdeutlicht er das Spannungsfeld zwischen softwarebasierten Funktionsfreigaben der Hersteller und Nutzern, die Funktionen vorzeitig freischalten wollen. Die Ermittlungen laufen weiter; das weitere Vorgehen der Behörden hängt von deren Ergebnissen ab.

Schlagwörter:teslafull self-drivingsouth koreafsdpolice investigation

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