Russlands Zentralbank erlaubt Bitcoin, Ethereum und USDT an Börsen
Ab dem 17. November 2026 dürfen russische Börsen Bitcoin, Ethereum und USDT handeln. Privatanleger sind auf 300.000 Rubel pro Jahr und Vermittler begrenzt.

Die russische Zentralbank hat festgelegt, welche Kryptowährungen an inländischen Börsen gehandelt werden dürfen: Bitcoin, Ethereum und der Stablecoin USDT. Eine offizielle Weisung tritt am 17. November 2026 in Kraft. Ab diesem Datum können Börsen die Coins zum Handel zulassen. Schon im August 2026 hatte die Behörde diese drei Werte genannt.
Auswahl nach festen Kriterien
Grundlage ist das Gesetz zur Regulierung des Kryptomarkts, das am 1. September 2026 teilweise in Kraft getreten ist. Die Zentralbank prüfte die Marktkapitalisierung, das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen sowie die Preishistorie auf ausländischen Plattformen, die mindestens fünf Jahre zurückreichen muss. Nur drei Kryptowährungen erfüllten diese Anforderungen.
Unterschiedliche Regeln je nach Anlegerstatus
Vor jeder Transaktion müssen alle Anleger, unabhängig von ihrem Status, einen Test absolvieren und sich über die Risiken informieren. Danach unterscheiden sich die Regeln deutlich.
Qualifizierte Anleger dürfen alle Kryptowährungen, die am börslichen und außerbörslichen Markt gehandelt werden, ohne Beschränkung kaufen. Für nicht qualifizierte Anleger gilt eine Obergrenze: Pro Vermittler, also Broker, Krypto-Umtauschdienst oder Vermögensverwalter, dürfen sie jährlich Kryptowerte im Umfang von bis zu 300.000 Rubel erwerben.
Bedeutung für den Markt
Mit der Weisung erhält das neue Gesetz einen konkreten Rahmen und einen Starttermin. Privatanleger in Russland bekommen einen regulierten Zugang zu den größten digitalen Werten, wenn auch mit begrenztem Volumen. Andere Kryptowährungen bleiben vorerst außerhalb des börslichen Handels.
Sobald die Weisung am 17. November gilt, können die Börsen die drei Werte zum Handel zulassen.
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