OpenAI TamaGPT: Handgerät mit GPT-6 Astra in einer Woche entworfen
Zwei OpenAI-Mitarbeiter haben mit GPT-6 Astra das Gerät TamaGPT entworfen, mit dem man mit Codex sprechen kann. Der Prototyp entstand in rund einem Monat.

OpenAI hat mit TamaGPT ein handtellergroßes Gadget vorgestellt, über das sich Nutzer mit dem KI-Coding-Agenten Codex unterhalten können. Zwei Mitarbeiter des Unternehmens haben es als Nebenprojekt entwickelt. Laut OpenAIs Beitrag auf X war der Entwurf in weniger als einer Woche fertig.
Den Prototyp fertigte ein Auftragshersteller, was etwa einen Monat dauerte. Von der Idee bis zum greifbaren Gerät vergingen damit nur gut fünf Wochen, ein Tempo, das bei Hardware selten ist.
Was die KI übernommen hat
Nach Angaben von OpenAI kam beim Entwurf das Flaggschiff-Modell GPT-6 Astra zum Einsatz. Es half, die funktionalen Anforderungen zu definieren, das Gehäuse und die Platine zu konstruieren, die Bedienung zu entwerfen und die Software zu schreiben, die das Gerät steuert.
Vollautomatisch lief es jedoch nicht. Astra machte nicht alles richtig, und vor der Fertigung prüften Menschen die Ergebnisse mehrfach. Das Modell konnte demnach zulässige Maßabweichungen und feine Details der Montage nicht durchgängig berücksichtigen. Auch die Idee stammt offenbar von den Entwicklern selbst.
Warum das wichtig ist
TamaGPT kommt zwar von einem KI-Anbieter, zeigt aber, was kleine Teams mit solchen Werkzeugen erreichen können. Mechanik, Elektronik und Software lassen sich zu zweit kaum vollständig abdecken. Mit KI-Hilfe schließt ein Kleinteam diese Lücken und behält zugleich Tempo und Zusammenhalt.
OpenAI betont zudem, dass ChatGPT und Codex Ingenieuren beim Bauen für die physische Welt helfen, etwa bei Mechanikkonstruktion, Elektrotechnik und Simulation. Die eigenen Hardwareteams iterieren damit schneller, und mit Branchenpartnern testet das Unternehmen neue Arbeitsabläufe.
Da rein digitale KI-Projekte zunehmend überlaufen sind, könnte der Weg zu physischen Produkten für kleine Teams der spannendere sein.
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