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OpenAI und Mazda forschen gemeinsam an KI-gestütztem Fahrzeugdesign

OpenAI und Mazda starten eine gemeinsame Forschung zum Fahrzeugdesign mit KI. Ingenieure für Aerodynamik und Crashsicherheit simulieren Luftströmung und Karosserie.

Engineers reviewing an AI airflow simulation of a car's front-end shape beside a prototype voice-controlled device.
Bild: Impress Watch

OpenAI hat eine gemeinsame Forschung mit Mazda zum KI-gestützten Fahrzeugdesign gestartet. Das gab das Unternehmen bekannt. Gemeinsam mit Mazdas Ingenieuren für Aerodynamik und Crashsicherheit simuliert OpenAI die Luftströmung rund um das Fahrzeug und das Verhalten der Karosseriestruktur. Design und Kosten sollen dabei ebenfalls berücksichtigt werden.

Für die Aerodynamik nutzt das Team „GPT-6 Astra“ in Codex, um mehrere Varianten der Frontform zu erstellen. Anschließend wird die Strömung analysiert, um jene Entwürfe herauszufiltern, die einen geringeren Luftwiderstand versprechen. Fortschritte und Ergebnisse will OpenAI in den kommenden Monaten veröffentlichen.

Rennteam und Prototyp

Auch die Zusammenarbeit mit dem US-Rennteam Chip Ganassi Racing wird ausgebaut. Geprüft wird ein Verfahren, das aus 3D-Scandaten bestehender Bauteile bearbeitbare CAD-Modelle und 2D-Fertigungszeichnungen erzeugt. Das soll auch bei Teilen funktionieren, deren ursprüngliche Konstruktionsdaten nicht mehr vorliegen. Die Ingenieure des Teams prüfen Genauigkeit der Modelle und Zeichnungen sowie die Herstellbarkeit.

Zudem zeigte OpenAI ein mit GPT-6 Astra entworfenes Prototypgerät, das sich per Sprache mit Codex bedienen lässt. Zwei Mitarbeiter konstruierten es in weniger als einer Woche, ein Fertigungspartner baute in weniger als einem Monat eine kleine Stückzahl.

Die KI übernahm Gehäuse- und Platinenentwurf (PCB), Bauteilauswahl und Firmware. Laut Unternehmen waren mehrere Prüf- und Korrekturrunden nötig, um Fertigungsgrenzen, Maßtoleranzen und Montagebedingungen im Entwurf zu berücksichtigen.

Bedeutung

Die Projekte zeigen, dass OpenAI seine Modelle über Software hinaus in die physische Entwicklung bringt, wo Fertigung und Sicherheit strenge Vorgaben machen. Das Prototypbeispiel deutet auf kürzere frühe Entwicklungsphasen hin, menschliche Kontrolle bleibt jedoch nötig. Die Mazda-Ergebnisse sollen zeigen, ob sich die aerodynamischen Vorteile bestätigen.

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Schlagwörter:openaimazdagpt-6 astracodexvehicle designchip ganassi racing

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