New York Times verhandelt über Kauf von Letterboxd für 330 Mio. Dollar
Die New York Times Company verhandelt exklusiv über die Übernahme des Film-Netzwerks Letterboxd für rund 330 Millionen Dollar. Eine Einigung steht noch aus.

Die New York Times Company will das soziale Netzwerk für Filmfans, Letterboxd, für rund 330 Millionen US-Dollar übernehmen. Nach Angaben von zwei mit den Gesprächen vertrauten Personen sind die Parteien in eine exklusive Verhandlungsphase eingetreten. Eine Einigung gibt es bislang nicht, das Unternehmen wollte sich nicht äußern.
Was Letterboxd bietet
Letterboxd wurde 2011 von Matthew Buchanan und Karl von Randow gegründet. Nutzer können dort gesehene Filme erfassen, bewerten, Rezensionen schreiben und Listen teilen. Die Grundfunktionen sind kostenlos, erweiterte Funktionen gibt es im kostenpflichtigen Abo. Im Januar 2021 zählte die Plattform 3 Millionen Nutzer, im April waren es 28 Millionen. Mehr als die Hälfte der Nutzer ist jünger als 35 Jahre.
Preis und Pläne
Zu den weiteren Interessenten sollen Sony und A24 gehört haben. A24 stieg Berichten zufolge aus, nachdem die Preisvorstellungen gestiegen waren. Die 330 Millionen Dollar entsprechen etwa dem 22-Fachen des für 2026 erwarteten operativen Gewinns (EBITDA) von 15 Millionen Dollar.
Laut den besprochenen Eckpunkten sollen Buchanan und von Randow Letterboxd weiterführen und an eine Führungskraft der New York Times Company berichten. Der Dienst soll auf seiner eigenen Website bleiben, während die Werbetechnologie des Konzerns in die Systeme von Letterboxd integriert werden soll.
Teil einer größeren Strategie
Die New York Times Company hat ihr digitales Portfolio jenseits der Nachrichten bereits mit The Athletic (Sport), Wirecutter (Produkttests) und dem Wortspiel Wordle erweitert. Im dritten Quartal gewann sie 420.000 neue Digitalabonnenten; die Zahl der zahlenden Abonnenten stieg auf 13,8 Millionen.
Sollte der Deal zustande kommen, erhielte das Unternehmen ein auf Kino ausgerichtetes soziales Netzwerk mit junger, stark wachsender Nutzerschaft.
Apps, die sich lohnen
Tippe die richtigen Felder, addiere, triff das Ziel. Leicht zu lernen, schwer zu meistern. Kostenlos, für jedes Alter.
Sprich mit einem KI-Gesprächspartner; jeder Satz kommt korrigiert und in deiner Sprache erklärt zurück. 9 Sprachen, A1 bis C2.
EDIFACT- und X12-Nachrichten öffnen, jedes Segment verständlich erklärt, in JSON/XML umwandeln, als PDF und Excel exportieren. Läuft lokal, kein Upload.
Wähle, für wen es ist, den Anlass und die Persönlichkeit. Die Suchmaschine liest Produktbeschreibungen lokaler Shops und sortiert, was passt. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Mehr von diesem Tag
Alle anzeigen →
GOG GALAXY kommt nach 18 Jahren nativ für Linux
Claude Code soll E-Mail-Adressen von Nutzern an Websites weitergeben

Alta Ares gewinnt sechs NATO-Lose zur Drohnenabwehr

NCBR stellt 25 Mio. Zloty für internationale KI-Projekte bereit
Mehr aus: Wirtschaft
Alle anzeigen →
Palantir-Deal der polnischen Armee: Forderung nach Risikoaudit

S3NS: Premi3ns erhält verwaltete KI-Dienste mit Mistral und Google

Moskauer Gericht: Ex-Google-Russland-Chef soll 160 Mrd. Rubel zahlen
