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MTS Link startet 2027 in Kasachstan, Vietnam und Indonesien

Der russische Anbieter für Videokonferenzen und Teamarbeit MTS Link will im ersten Quartal 2027 in Kasachstan, Vietnam und Indonesien starten – mit lokalen Partnern.

A business team holds a video meeting on a collaboration platform, with a map of Southeast Asia and Kazakhstan on screen.
Bild: rb.ru

MTS Link, ein russischer Entwickler von Videokonferenz-, Firmenchat- und Kollaborationslösungen, will bereits im ersten Quartal 2027 Projekte in Kasachstan, Vietnam und Indonesien starten. Das teilte das Unternehmen mit. In allen drei Ländern arbeitet es nach eigenen Angaben schon mit lokalen Partnern zusammen; die Plattform wird für die Märkte angepasst und in die Landessprachen übersetzt.

In fünf bis zehn Jahren soll der Anteil internationaler Projekte am Umsatz bei mindestens 10 % liegen. Geschäftsführer Pawel Potechin erklärte, der Schritt sei wirtschaftlich sinnvoll, weil Videokonferenzdienste dort teurer seien als in Russland.

Partner statt eigener Niederlassungen

MTS Link kooperiert mit lokalen Telekommunikationsanbietern und Systemintegratoren. Eigene Vertretungen sind vorerst nicht geplant. Zielgruppe sind vor allem Großunternehmen und der öffentliche Sektor. Gespräche mit potenziellen Kunden betreffen Verkehrsinfrastruktur und Bildung; Projekte entstehen zudem für Handel, verarbeitende Industrie, Bauwesen, Finanzwesen, Transport und Logistik. Alle Auslandsaktivitäten laufen gemeinsam mit der Sparte für internationales Geschäft der MTS-Gruppe.

KI-Messenger und Hafenautomatisierung

In Indonesien wird ein KI-Messenger für Universitäten diskutiert, der die Aktivität von Studierenden auswerten und helfen könnte, deren Angstniveau zu beobachten. Das Unternehmen betont, dies sei nur eine Idee: Hochschulen seien eine wichtige Zielgruppe, konkrete Pläne oder Termine gebe es aber nicht. Außerdem fragen ausländische Kunden nach der Automatisierung von Seehäfen. Das Projekt ist in Prüfung und könnte weitere Entwickler erfordern, etwa aus dem MTS-Ökosystem.

Der heutige KI-Assistent hilft beim Suchen und Ordnen von Informationen, fasst Meetings und Chats zusammen und trägt Termine in Kalender von Kollegen ein. Künftig soll er mehr Kontext aus Dokumenten und E-Mails berücksichtigen und schrittweise zum persönlichen Assistenten werden.

Lokalisierung und Sicherheit als Argumente

MTS Link übersetzt die Plattform ins Indonesische, Vietnamesische und Kasachische und sieht in der Anpassung einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern. Zudem verweist das Unternehmen auf Sicherheit: Die Dienste lassen sich auf eigenen Servern der Kunden betreiben, sodass Organisationen die Speicherung ihrer Daten kontrollieren. Steigende Datenschutzanforderungen bringen lokale Firmen laut MTS Link dazu, russische Lösungen zu prüfen.

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Schlagwörter:mts linkkazakhstanvietnamindonesiavideo conferencingexpansion

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