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Galaxy Watch Ultra 2 im Test: Top-Akku und 5.000-Nits-Display

Die Galaxy Watch Ultra 2 (700 Dollar) bietet einen 800-mAh-Akku und das hellste Smartwatch-Display im Test. Bedienung und Preis trüben das Bild.

Samsung Galaxy Watch Ultra 2 with its squircle titanium case and bright display worn on a wrist.
Bild: Engadget

Fazit: Die Galaxy Watch Ultra 2 (700 Dollar) ist Samsungs beste Smartwatch bisher, dank überzeugender Akkulaufzeit und eines extrem hellen Displays. Eine umständliche Bedienung und der hohe Preis verhindern, dass sie die Apple Watch Ultra klar übertrifft.

Hardware und Akku

Das 1,52 Zoll große Display erreicht nun bis zu 5.000 Nits, nach 3.500 Nits bei der ersten Watch Ultra, und ist heller als nahezu jede andere Smartwatch. Das Squircle-Design bleibt erhalten. Die Uhr ist leichter und schlanker als ihr Vorgänger und Apples Watch Ultra 4, wirkt mit 10,7 mm Dicke und rund 61,5 Gramm aber weiterhin wuchtig. Es gibt nur eine Größe: 47 mm.

Das Gehäuse besteht aus stoßfestem Titan, bietet Schutz nach IP69K und 10 ATM, also bis zu 100 Meter Tiefe. Eine zum Start versprochene Tauch-App fehlt auch Monate später noch. Eine drehbare Lünette gibt es nicht, die Tasten stehen weniger weit hervor. Bei den Armbändern bleibt Samsung beim proprietären Dynamic Lug System, die Auswahl von Drittanbietern ist daher klein.

Der Akku wächst von 590 auf 800 mAh, hinzu kommt der Chip Snapdragon Wear Elite. Bei mittlerer bis leichter Nutzung mit Always-on-Display hielt die Uhr drei Tage, bis weniger als 20 Prozent übrig waren. Darin enthalten waren viele Benachrichtigungen, meist ein einstündiges Training, Mediensteuerung und nächtliches Schlaftracking. Ohne Workouts oder ohne Always-on-Display waren es vier bis fünf Tage.

Software und Schwächen

Am schwächsten ist die Navigation. Drei Tasten plus Wischgesten von jedem Rand wirken überladen, Benachrichtigungen liegen links statt im Menü nach unten, und die schlichten App-Symbole machen die alphabetische Liste mühsam. Hilfreich ist ein Fenster mit den sechs zuletzt genutzten Apps. Ohne physisches Drehrad reagieren Auswahlräder zudem zu empfindlich, etwa beim Einstellen von Gewichten in Hevy.

Die Gesundheitsfunktionen verteilen sich auf die Apps Health und Health Monitor, damit medizinische Funktionen wie EKG und Schlafapnoe-Erkennung je nach Region gesteuert werden können. Metriken zu finden ist oft mühsam, manche wie Schlafdaten sieht man nur auf dem Smartphone. Die Zifferblätter sind verspielt, das Hochladen eigener Fotos ist aber langsam.

Für wen sich die Uhr eignet

Die Watch Ultra 2 richtet sich an Android-Nutzer, die mehrere Tage Akku und robuste Hardware wollen und ein klobiges Gehäuse akzeptieren. Wer es kleiner mag, findet in Samsungs Watch-9-Serie eine Alternative.

Apps, die sich lohnen

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