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Sicherheit·1 Min. Lesezeit

JNSA: Hackerangriff auf Security-Check, bis zu 15.128 Datensätze

Die japanische Sicherheitsorganisation JNSA meldet unbefugten Zugriff auf ihren Verständnis-Check. Bis zu 15.128 Datensätze könnten abgeflossen sein.

Padlock over a login screen symbolizing a data breach at a Japanese security awareness training service.
Bild: ITmedia NEWS

Die Japan Network Security Association (JNSA), die sich für mehr Bewusstsein für Informationssicherheit einsetzt, hat am 6. November einen unbefugten Zugriff auf ihren „Information Security Literacy Check Service“ gemeldet. Bis zu 15.128 personenbezogene Datensätze könnten abgeflossen sein, darunter Nutzer-IDs und gehashte Passwörter. Der Dienst ist derzeit abgeschaltet.

Mit dem Dienst prüfen Unternehmen und Organisationen, wie gut ihre Beschäftigten Informationssicherheit verstehen. Neben IDs und gehashten Passwörtern könnten auch die Namen der Verantwortlichen, die die Teilnahme verwalten, Firmennamen, E-Mail-Adressen, Standorte, Mitarbeiterzahlen, Branchen und die Zahl der Nutzer betroffen sein.

Ablauf und Untersuchung

Den unbefugten Zugriff stellte die JNSA am 4. November fest. Spätere Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Angriff bereits am Abend des 30. Oktober begonnen haben könnte. Um weiteren Schaden zu verhindern, nahm der Verband den Dienst vom Netz und klärt gemeinsam mit einem externen Fachdienstleister Ursache und Umfang.

Der Einfallsweg ist bislang unbekannt, und die Zahl der betroffenen Datensätze kann sich laut JNSA noch ändern.

Was Betroffene beachten sollten

Die JNSA will Betroffene einzeln informieren, sobald sie identifiziert sind. Am 6. November wollte sie zudem die japanische Datenschutzbehörde (Personal Information Protection Commission) unterrichten.

Da die Daten für Identitätsmissbrauch genutzt werden könnten, warnt der Verband vor betrügerischen E-Mails. Empfänger sollten bei verdächtigen Nachrichten weder Links noch Anhänge öffnen.

Der Fall zeigt, dass auch Organisationen, die Sicherheitsbewusstsein vermitteln, zum Ziel werden. Firmenkontakte und Administratoren-Namen können Phishing-Mails zudem glaubwürdiger machen.

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Schlagwörter:jnsadata breachunauthorized accessjapanpassword hashescybersecurity

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