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Ford Fathom: E-Pick-up für 28.350 Dollar mit Heimstrom-Funktion

Ford bringt den Fathom Anfang nächsten Jahres für 28.350 Dollar. Der Elektro-Truck hat einen eingebauten Wechselrichter und kann bei Stromausfall das Haus versorgen.

Camouflaged Ford Fathom electric truck prototype parked beside a house with a wall-mounted home charger.
Bild: CNET

Der Elektro-Truck Fathom von Ford soll Anfang nächsten Jahres erscheinen, kostet 28.350 Dollar und bietet bidirektionales Laden. Er kann also Strom aus seiner Batterie ins Haus zurückspeisen und bei einem längeren Ausfall Licht und Kühlschrank am Laufen halten. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Transaktionspreis eines neuen E-Autos liegt eher bei 55.000 Dollar.

Bidirektionales Laden war bislang vor allem teureren Elektroautos vorbehalten und erforderte zusätzliche, kostspielige Hardware im Haus. Ford will die Kosten senken, indem die Technik in das bisher günstigste Elektroauto des Konzerns integriert wird.

So funktioniert es

Der Fathom basiert auf Fords Universal EV Platform, die mit Hilfe des 2023 übernommenen Start-ups Auto Motive Power entwickelt wurde. Die Elektronik, die den Gleichstrom der Batterie in geschätzt 10 kW Wechselstrom fürs Haus umwandelt, sitzt im Fahrzeug. Ein separater Wechselrichter an der Wand entfällt. Laut Ford erfüllt das System die geltenden Anforderungen von UL 1741 und IEEE 1547 für den sicheren Netzanschluss.

Allem Anschein nach nutzt der Fathom den von Tesla eingeführten NACS-Stecker. Die Kommunikation zwischen Wallbox und Bordlader läuft über SAE J3068, ein Protokoll für leistungsstarkes Wechselstromladen. Weil die Leistungselektronik im Auto steckt, wird die Wallbox günstiger – ein Vorteil für Haushalte mit mehreren E-Autos, Zweitwohnsitz oder separater Garage.

Zusatzhardware kostet weiterhin extra

Ganz ohne Nachrüstung geht es nicht. Wer die Batterie bei günstigem Strom laden und in Spitzenzeiten ins Haus entladen will (Home Power Management), braucht mindestens die Ford Home Power Station. Einen Preis nennt Ford nicht, erwartet aber nur die Hälfte der ersten Generation Ford Home Energy, die rund 1.300 Dollar kostete – also etwa 650 Dollar.

Für die volle Notstromfunktion Home Backup Power sind die Home Power Station und das Home Backup Power Panel nötig. Ford rechnet bei der zweiten Generation mit „mindestens 60 Prozent“ niedrigeren Kosten als beim rund 5.000 Dollar teuren Vorgängerpaket, also grob 2.000 Dollar. Die Installationskosten hängen von Wohnort und Haus ab.

Bei steigenden Energiekosten könnte sich das System relativ schnell amortisieren. Bislang hat Ford vom Fathom nur den Namen und getarnte Prototypen gezeigt.

Schlagwörter:fordfathomelectric truckbidirectional chargingevhome backup power

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