Senator Blumenthal fordert von Tether Antworten zu Zahlungen an Berater-Firma
Senator Richard Blumenthal verlangt Auskunft von Tether, nachdem berichtet wurde, der Stablecoin-Emittent habe Millionen an die Firma eines früheren Krypto-Beraters des Weißen Hauses gezahlt.

US-Senator Richard Blumenthal verlangt Antworten von Tether. Zuvor war berichtet worden, dass der Stablecoin-Emittent Millionen Dollar an ein Unternehmen gezahlt haben soll, das ein ehemaliger Krypto-Berater des Weißen Hauses gegründet hat.
Damit rückt die Beziehung zwischen einem der größten Akteure am Kryptomarkt und einer Firma mit Verbindungen zur Regierung in den Fokus des Kongresses. Details zu den Zahlungen, zu den erbrachten Leistungen oder zum Namen der Firma liegen bislang nicht vor. Stellungnahmen von Tether oder dem Unternehmen gibt es hier nicht.
Warum das wichtig ist
Tether gibt USDT heraus, den meistgenutzten an den Dollar gekoppelten Stablecoin. Das Unternehmen steht im Zentrum der Debatte in Washington darüber, wie Stablecoins reguliert werden sollen. Zahlungen an eine Firma eines ehemaligen Regierungsberaters werfen Fragen nach möglichen Interessenkonflikten auf – gerade in einer Phase, in der die Regeln für die Branche noch ausgearbeitet werden.
Blumenthal äußert sich im Senat regelmäßig zur Aufsicht über Kryptowährungen. Seine Anfrage zeigt, dass Abgeordnete genau beobachten, wohin Geld aus der Branche an Personen mit Verbindungen zum Weißen Haus fließt.
Wie es weitergeht
Offen ist, wie Tether auf die Anfrage reagiert und ob sich weitere Politiker der Untersuchung anschließen. Eine Antwort samt Angaben zu Höhe und Zweck der Zahlungen würde klären, ob es sich um eine gewöhnliche Geschäftsbeziehung handelt oder ob eine tiefere Prüfung folgt. Bislang stammt die Forderung von einem einzelnen Senator, und die zugrunde liegenden Berichte sind hier nicht im Detail überprüft.
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