Yandex-Rover werden dank KI um 40 Prozent schneller
Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Yandex-Lieferroboter ist binnen fünf Monaten von 3,5 auf 5 km/h gestiegen. Grund ist ein KI-Planer, der Situationen besser vorhersagt.

Die Lieferroboter von Yandex sind deutlich schneller geworden: Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit stieg in den vergangenen fünf Monaten um knapp 40 Prozent, von 3,5 auf 5 km/h. Das teilte das Unternehmen in seinem Blog zu autonomen Technologien mit. Ursache ist laut Yandex ein KI-Modell, das die Verkehrslage und das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer genauer vorhersagt.
Training mit Tausenden virtueller Rover
Zum Training nutzt Yandex einen Simulator, in dem mehr als 6.000 virtuelle Rover gleichzeitig laufen. Sie spielen verschiedenste Situationen durch, darunter seltene Szenarien, die sich auf echten Straßen kaum nachstellen lassen.
Das Unternehmen setzt auf Reinforcement Learning. Nach jeder virtuellen Strecke bewertet das System, wie korrekt der Rover sie bewältigt hat. Dieses Feedback hilft dem Modell, die sichersten und effizientesten Trajektorien zu wählen. Insgesamt haben die Modelle laut Yandex mehr als 20.000 Jahre im Simulator verbracht. Pro Stunde sammeln die virtuellen Rover rund 140 Tage Erfahrung, in 40 Stunden etwa 15 Jahre.
KI-Planer löst feste Regeln ab
Die gesamte Flotte wechselte im Mai 2026 auf das neue Steuerungssystem. Zuvor arbeiteten die Roboter mit Algorithmen, deren Verhaltensregeln Ingenieure vorab festgelegt hatten. In komplexen oder unbekannten Lagen wählten sie häufiger eine konservative Strategie: abbremsen und warten, bis der Weg frei ist.
Der KI-Planer erlaubt es den Robotern, auch unter schwierigeren Bedingungen weiterzufahren, ohne andere zu behindern. Ein Rover kann etwa vor einem Hindernis rechtzeitig langsamer werden oder auf freier Strecke beschleunigen.
Sicherheitsebenen bleiben bestehen
Trotz des KI-Trainings arbeiten auf realen Routen weiterhin mehrere unabhängige Sicherheitsebenen. Eine davon ist ein Lidar-Kreis, der binnen einer Zehntelsekunde auf Hindernisse reagiert und die Geschwindigkeit automatisch begrenzt. Bei Hindernissen in kurzer Distanz greifen Ultraschallsensoren nach dem Prinzip der Einparkhilfe im Auto; bei Bedarf stoppen sie den Rover vollständig.
Für Kunden dürfte das flüssigere Lieferungen in belebten Gegenden bedeuten, während die mehrstufige Absicherung das selbstbewusstere Fahrverhalten im Zaum halten soll.
Apps, die sich lohnen
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EDIFACT- und X12-Nachrichten öffnen, jedes Segment verständlich erklärt, in JSON/XML umwandeln, als PDF und Excel exportieren. Läuft lokal, kein Upload.
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