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KI·2 Min. Lesezeit

Cyclon: KI-Agenten-Smartphone auf Pixel-8a-Basis ab 699 Dollar

Das Y-Combinator-Startup Cyclon baut das Smartphone um KI-Agenten herum, die Apps für Nutzer bedienen. Vorbestellung für 699 US-Dollar, Auslieferung im 2. Quartal 2027.

A Google Pixel 8a smartphone running Cyclon OS, with an AI agent completing a task across several apps.
Bild: The Indian Express

Das von Y Combinator unterstützte Startup Cyclon hat die Vorbestellung für ein KI-natives Smartphone gestartet. Statt sich durch Apps zu tippen, sollen Nutzer Aufgaben von KI-Agenten erledigen lassen. Das Gerät kostet 699 US-Dollar für berechtigte Kunden in den USA, die Auslieferung ist für das zweite Quartal 2027 geplant.

Die ersten Geräte sind keine Spezialhardware. Cyclon spielt seine eigene Software, Cyclon OS, auf Google-Pixel-8a-Smartphones auf, die Käufer ohne Aufpreis als Prototypen für den frühen Zugang erhalten. Gegründet wurde das Unternehmen 2026 von Thomas Kiefer, einem früheren Android-Entwickler, und Adam Zinebi, der an der EPFL Elektronik und miniaturisierte Hardware studiert hat.

So arbeiten die Agenten

Nutzer sagen, was sie wollen, und starten per Fingertipp einen Agenten, der im Hintergrund mit bereits installierten und angemeldeten Apps arbeitet. In einem Demovideo bittet ein Nutzer das Telefon, einen Vertrag in Google Drive zu suchen, den Link per WhatsApp an einen Freund zu schicken und ihn anzurufen. Agenten können pausieren, um fehlende Angaben zu erfragen, und danach weitermachen. Fehlt eine App, beschreibt der Nutzer sie, und der Agent baut sie in einer separaten Cloud-Sandbox; benötigt er ein Konto oder einen API-Schlüssel, fragt er danach.

Cyclon OS läuft mit den meisten Android-Apps. Banking- und Zahlungs-Apps sowie Apps, die ein Google-zertifiziertes Gerät verlangen, funktionieren nicht. Bei Identitätsprüfungen und Freigaben müssen Nutzer eingreifen. Laut Unternehmen gibt sich der Agent bei Anrufen als KI zu erkennen, kann Fehler machen und lässt sich für bestimmte Apps sperren.

Datenschutz mit Einschränkungen

Die Verarbeitung läuft nicht vollständig auf dem Gerät. Anfragen, Nachrichten, Standort und Bildschirminhalte gehen laut Website an Cloud-KI-Anbieter, das Gedächtnis des Agenten bleibt auf dem Telefon. Nutzer können nach Datentyp und App begrenzen, was übertragen wird. Cyclon erklärt, die Daten dienten nicht dem Training und würden kurz zur Missbrauchserkennung gespeichert und dann gelöscht; man arbeite auf null Datenspeicherung bei den Anbietern hin.

Der Start passt zu einem Trend hin zu agentenbasierten Geräten: Honors Robot Phone geht in diese Richtung, Nothing-Chef Carl Pei erwartet das Verschwinden von Apps, und Google hat Gemini Intelligence vorgestellt. Qualcomm-Manager Durga Malladi betont jedoch, dass Apps vorerst neben Agenten bestehen bleiben.

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Schlagwörter:cyclonai agentsy combinatorai phonepixel 8aandroid

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