OpenAI führt Chat und Work in der ChatGPT-Desktop-App zusammen
OpenAI legt die Tabs Chat und Work der ChatGPT-Desktop-App zusammen, teilt das Nutzungskontingent mit Codex und stellt ChatGPT Classic am 30. Januar 2027 ein.

OpenAI bereitet eine größere Vereinfachung der ChatGPT-Desktop-App vor: Die bislang getrennten Tabs Chat und Work sollen in einer einzigen Oberfläche aufgehen. Zunächst testet das Unternehmen die neue Version mit einer begrenzten Nutzergruppe und will sie nach dem Feedback breiter ausrollen.
Aktuell trennt die Desktop-App ChatGPT und Codex, und innerhalb von ChatGPT gibt es zusätzlich Chat und Work. Wer aus einem Gespräch heraus eine umfangreichere Aufgabe startet, verliert dadurch leicht den Überblick, in welchem Bereich er arbeitet. Künftig verschwimmt die Grenze zwischen Chatten und dem Delegieren einer Aufgabe von Anfang bis Ende weitgehend.
Nutzer können demnach zunächst eine Idee besprechen und dann in derselben Ansicht mit ihren Dateien und Plugins ChatGPT bitten, eine Website zu bauen, eine Präsentation zu erstellen oder Aktionen im Web auszuführen. Sie sollen verfolgen können, was ChatGPT tut, und bei Bedarf eingreifen. Codex bleibt in der Desktop-App eine eigenständige Erfahrung.
Gemeinsames Nutzungskontingent
Die Änderung betrifft nicht nur die Oberfläche. ChatGPT und Codex greifen künftig auf ein gemeinsames Kontingent statt auf getrennte Limits zu. Der Verbrauch hängt vom gewählten Modell und von der Komplexität der Aufgabe ab: Leistungsstärkere Modelle und anspruchsvollere Aufgaben verbrauchen mehr. Laut OpenAI müssen die meisten Nutzer nicht häufiger auf das Zurücksetzen ihrer Limits warten, und die in den Tarifen enthaltene unbegrenzte Instant-Nutzung wird nicht auf das Kontingent angerechnet.
ChatGPT Classic wird eingestellt
Außerdem stellt OpenAI ChatGPT Classic ein, so heißt die ältere Desktop-App seit dem Start der kombinierten App aus ChatGPT, Work und Codex. Laut einem Hinweis in der App endet Classic am 30. Januar 2027. Der Chatverlauf wird in die neue App übernommen, sodass bestehende Unterhaltungen dort fortgesetzt werden können.
Die Oberfläche stand bereits in der Kritik. OpenAI-Präsident Greg Brockman räumte zuvor ein, das neue Design sei unübersichtlich geworden, und nannte als Ziel, den Work-Tab bis Jahresende zu entfernen und seine Funktionen ins normale ChatGPT zu integrieren. Mit dem jetzigen Schritt rückt die Desktop-App näher an eine einheitliche Umgebung für Dialog und agentenartiges Arbeiten.
Apps, die sich lohnen
Tippe die richtigen Felder, addiere, triff das Ziel. Leicht zu lernen, schwer zu meistern. Kostenlos, für jedes Alter.
Sprich mit einem KI-Gesprächspartner; jeder Satz kommt korrigiert und in deiner Sprache erklärt zurück. 9 Sprachen, A1 bis C2.
EDIFACT- und X12-Nachrichten öffnen, jedes Segment verständlich erklärt, in JSON/XML umwandeln, als PDF und Excel exportieren. Läuft lokal, kein Upload.
Mehr von diesem Tag
Alle anzeigen →
1nhaler sammelt 2,2 Mio. £ für den Inhalator aus Karton ein
Viridi sammelt 2,6 Mio. € ein: Aus CO2-Abfall werden Chemikalien
Lovable-Apps legen sensible Nutzerdaten offen, so Forscher




