Gosuslugi: Mobilfunkanbieter wechseln und Nummer behalten
Über das Portal Gosuslugi lässt sich in Russland jetzt ein Anbieterwechsel mit Rufnummernmitnahme beantragen, teilt das Digitalministerium mit.

Mobilfunkkunden in Russland können ihren Anbieter jetzt über das Behördenportal Gosuslugi wechseln und dabei ihre Rufnummer behalten. Das teilte das Ministerium für digitale Entwicklung mit.
Laut Ministerium geht der Antrag automatisch an den unabhängigen Betreiber der Datenbank übertragener Nummern, der prüft, ob die Voraussetzungen für die Portierung erfüllt sind. Angebunden sind die vier großen Anbieter Beeline, MegaFon, MTS und Tele2 sowie weitere Betreiber, die mit der Datenbank verbunden sind. Die bisherigen Wege – ein Antrag auf der Website oder in einer Filiale des Anbieters – bleiben bestehen.
So funktioniert es
Nutzer melden sich im persönlichen Konto bei Gosuslugi an, öffnen den Bereich „SIM-Karten“, wählen die gewünschte Nummer und geben den Anbieterwechsel an. Anschließend füllen sie die Angaben gemäß Anleitung aus und senden den Antrag ab.
Nach erfolgreicher Prüfung meldet sich der neue Anbieter, um Tarif und Art der Vertragsunterzeichnung zu klären. Das ist persönlich im Shop oder aus der Ferne per elektronischer Signatur möglich. Die großen Vier und einige weitere Anbieter können den Vertrag auch an die App Gosklyuch schicken. Danach erhält der Kunde eine SIM-Karte, auf die die Nummer übertragen wird.
Ein weiterer Weg zum Antrag
Anträge lassen sich zudem direkt auf der Website des Datenbankbetreibers stellen. Dort können Nutzer laut Ministerium auch die Netzabdeckung in einer bestimmten Region prüfen und die Tarife der Anbieter vergleichen.
Für Kunden bedeutet das einen zusätzlichen Einstieg in den Wechsel, ohne zuerst einen Shop aufsuchen zu müssen. Die Prüfung übernimmt dabei eine neutrale Stelle und nicht der Anbieter, den man verlassen möchte.
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