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Viridi sammelt 2,6 Mio. € ein: Aus CO2-Abfall werden Chemikalien

Das britische Deeptech Viridi hat 2,6 Millionen Euro (2,2 Millionen Pfund) unter Führung von Odyssey Ventures erhalten, um die Umwandlung von CO2 in Chemikalien auszubauen.

Das britische Deeptech-Unternehmen Viridi hat eine Finanzierungsrunde über 2,6 Millionen Euro (2,2 Millionen Pfund) abgeschlossen. Mit dem Geld will das Start-up aus Southampton seine Technologie skalieren, das Team verstärken und die Expansion nach Asien und in die USA vorantreiben. Viridi wandelt Abfall-Kohlendioxid in chemische Produkte um.

Angeführt wurde die Runde von Odyssey Ventures. Als Co-Investor beteiligte sich Alphatron Impact Ventures, hinzu kommen Folgezusagen bestehender Geldgeber.

Warum das wichtig ist

CO2 gilt meist als Emissionsproblem, das abgeschieden und gespeichert werden muss. Viridi betrachtet es dagegen als Rohstoff und macht daraus Chemikalien, die in Alltagsprodukten landen können. Für Industriebetriebe könnte das eine Möglichkeit sein, ihren Fußabdruck zu senken und zugleich ein verwertbares Produkt zu erhalten, statt nur Entsorgungskosten zu tragen.

Das frische Kapital fließt nach Unternehmensangaben in drei Bereiche: die Skalierung der Technologie, den Teamaufbau und die Erschließung von Märkten außerhalb Großbritanniens. Als Zielregionen nennt das Unternehmen Asien und die USA.

Wie es weitergeht

Die Finanzierung verschafft Viridi Spielraum für den Schritt von der Entwicklung zum breiteren Einsatz. Details zu konkreten Produkten, Pilotkunden oder Zeitplänen wurden in der Mitteilung nicht genannt.

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Schlagwörter:viridicarbon capturedeeptechodyssey venturesfundingclimate tech

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