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Sicherheit·1 Min. Lesezeit

TÜVIT greift Chips gezielt an, um ihre Hardware-Sicherheit zu prüfen

Der TÜVIT attackiert Prozessoren absichtlich, um ihren Schutz zu testen. Zum Werkzeug gehören auch Laser, die rund 500.000 Euro kosten.

A security lab technician examines a processor chip under a laser test setup.
Bild: c't Magazin

Der TÜVIT greift Chips gezielt an, um zu prüfen, wie gut deren Schutzmechanismen standhalten. Zum Einsatz kommen dabei auch Laser, deren Anschaffung bis zu 500.000 Euro kosten kann.

Angriff auf die Hardware als Sicherheitsnachweis

Der Ansatz dreht die übliche Logik um: Statt Herstellerangaben zu vertrauen, versuchen die Prüfer, den Prozessor selbst zu überwinden. Hält ein Chip solchen Versuchen stand, ist sein Schutz besser belegt. Gelingt der Angriff, werden Schwachstellen sichtbar, bevor Kriminelle sie ausnutzen können.

Der Preis der Lasertechnik zeigt, dass es sich um eine spezialisierte und kapitalintensive Disziplin handelt. Hardware-Angriffe unterscheiden sich von Software-Exploits, weil sie das physische Bauteil ins Visier nehmen und nicht den darauf laufenden Code.

Warum das wichtig ist

Chips stecken in Zahlungskarten, Ausweisdokumenten, vernetzten Geräten und vielen weiteren Produkten, deren Sicherheit vom Silizium darunter abhängt. Unabhängige Prüfungen dieser Ebene geben Herstellern und Käufern eine Grundlage, um die Widerstandsfähigkeit eines Bauteils einzuschätzen.

Weitere Einzelheiten zu den Methoden und Prüfabläufen lagen zum Redaktionsschluss nicht vor.

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Schlagwörter:tuvitchip securityhardware attackslaserprocessors

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