startups.st bringt KI-Begleitprogramme in die Privatwirtschaft
Die Plattform Workspace von startups.st bietet Unternehmen und Berufstätigen KI-Programme in fünf Etappen, von der Analyse bis zum Zertifikat.

Workspace, die Plattform von startups.st, bringt ihre Begleitprogramme für künstliche Intelligenz direkt in die Privatwirtschaft. Die Angebote richten sich an Unternehmen und Berufstätige.
Der Ansatz ist praktisch: E-Mails und Berichte schreiben, Meetings vorbereiten, Daten auswerten und Verwaltungsaufgaben erledigen füllen einen großen Teil des Arbeitstags. KI kann vieles davon beschleunigen, doch welche Werkzeuge sich eignen und wie man sie in den Alltag integriert, bleibt für viele eine Hürde. Ziel ist es laut Programm, Arbeitszeit zurückzugewinnen und Abläufe zu straffen, ohne tiefes technisches Wissen vorauszusetzen.
Fünf Etappen
Der Ablauf gliedert sich in fünf Schritte. Zuerst steht eine Diagnose von Ausgangslage und Zielen der Teilnehmenden. In der Roadmap wird festgelegt, welche KI-Lösungen in welcher Reihenfolge zum Einsatz kommen. Es folgen vierstündige Schulungen, je nach Bedarf in Präsenz und online. In der Umsetzungsphase gibt es zehn Stunden Einzelbetreuung durch einen Mentor. Zum Schluss präsentieren die Teilnehmenden reale Ergebnisse und erhalten ein Zertifikat.
Geplant sind unter anderem ein Assistent, der E-Mails und Berichte in Minuten verfasst und beantwortet, die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben wie Zusammenfassungen, Protokolle und Nachverfolgungen sowie Daten- und Tabellenanalysen ohne technische Kenntnisse. Hinzu kommen Inhalte, Präsentationen und Angebote mit KI, Meeting-Vorbereitung, Entscheidungsunterstützung sowie die Optimierung von Lebenslauf und persönlicher Marke.
Ein konkretes Beispiel
Als Beispiel nennt das Programm Sara Márquez von der Grupo Laura Otero. Mit Hilfe von Claude entwickelte sie die interne Anwendung Grulla, die bereits läuft und täglich von 47 Personen im Unternehmen genutzt wird.
„Ich habe Tickets, Gehaltsabrechnungen, Kommunikation, Zeiterfassung und Projekte mit Gantt-Diagrammen und rollenbasierten Berechtigungen automatisiert, mit Hilfe von Lizenzen und dem technischen Handbuch von Claude“, sagt Otero.
Der Fall zeige, so die Veranstalter, dass KI weit über die üblichen Funktionen hinausgehen kann: Unternehmen können eigene Werkzeuge bauen, interne Prozesse umgestalten und konkrete Bedürfnisse bedienen.
Apps, die sich lohnen
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