Dropbox startet KI-Assistent für Dateien mit Freigabe durch Nutzer
Dropbox lässt KI Ordner zusammenfassen, Dokumente vergleichen und Dateien bearbeiten. Dazu kommen DBX Agent Cloud und die geplante Übernahme von Tigris Data.
Dropbox bringt KI-Funktionen, die Aufgaben direkt an den gespeicherten Dateien ausführen: Ordner zusammenfassen, Dokumentversionen vergleichen, Bilder und PDFs bearbeiten sowie Audioaufnahmen transkribieren. Zugleich stellt das Unternehmen mit DBX Agent Cloud eine neue Infrastruktur vor und kündigt die geplante Übernahme des Cloud-Speicher-Anbieters Tigris Data an.
Laut offizieller Mitteilung hat die neue KI-Erfahrung bereits mehr als 70.000 Teams erreicht. Nutzer beschreiben die gewünschte Aufgabe, die Plattform ermittelt die passenden Dateien und schlägt einen Ausführungsplan vor. Unterstützte Aktionen starten erst nach der Zustimmung des Nutzers, Änderungen werden protokolliert.
Was der Assistent kann
Zu den Funktionen zählen die Suche nach Informationen in Ordnern, das Zusammenfassen von Dateigruppen, der Vergleich von Dokumentversionen und das Erstellen von Entwürfen auf Basis von Projektinhalten. Hinzu kommen die Bearbeitung von Bildern und PDFs, die Transkription von Aufnahmen und einzelne Videoaufgaben. Auch Ordner lassen sich organisieren, Dateien verschieben und umbenennen.
Während der Arbeit können verschiedene KI-Modelle gewählt werden. Inhalte lassen sich mit unterstützten Tools wie ChatGPT, Claude und Muse nutzen, ohne Dateien jedes Mal neu hochzuladen.
Kontrolle und Unternehmensinfrastruktur
Dropbox zeigt den Plan vor jeder Änderung an, beachtet die für Dateien und Ordner geltenden Zugriffsrechte, protokolliert Aktionen und erlaubt es, Änderungen zu prüfen und unterstützte Vorgänge rückgängig zu machen.
DBX Agent Cloud richtet sich an Unternehmen und Entwickler, die KI-Anwendungen und -Agenten bauen. Den Anfang macht ein Speicherdienst, der mit Amazon S3 kompatibel ist; später sollen Inhaltsverarbeitung und Dateiverwaltung folgen.
Zunächst steht die Erfahrung berechtigten Teams in den USA, Großbritannien und Australien offen. Dropbox will den Rollout im Laufe des Jahres 2027 ausweiten.
Apps, die sich lohnen
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