RoboMartı: Martı startet fahrerlosen Fahrdienst in der Türkei
Martı-Gründer Oğuz Alper Öktem hat RoboMartı vorgestellt: einen KI-gestützten, fahrerlosen Fahrdienst, der autonomes Fahren in die Städte der Türkei bringen soll.

Martı-Gründer Oğuz Alper Öktem hat mit RoboMartı einen fahrerlosen Fahrdienst vorgestellt, der KI-gesteuerte autonome Fahrzeuge mit einem Sharing-Modell verbindet. Damit rückt eine Technologie, die bislang vor allem mit den USA und China verbunden wird, auch in der Türkei auf die Tagesordnung.
Laut Ankündigung sitzt in einem RoboMartı-Fahrzeug niemand am Steuer. Hochauflösende Kameras sowie Lidar- und Radarsensoren erfassen die Umgebung in 360 Grad. Das KI-System soll Ampeln, Fußgänger, andere Fahrzeuge und Straßenverhältnisse analysieren und daraus Fahrentscheidungen ableiten.
Wette auf die urbane Mobilität von morgen
Der Start fällt in eine Phase, in der einige der größten Technologiekonzerne der Welt um fahrerlosen Verkehr konkurrieren. Öktem, dessen Unternehmen Martı die Gewohnheiten bei geteilter Mobilität verändern wollte, will diesen Ansatz nun auf autonome Fahrzeuge übertragen und das Unternehmen im Inland als Vorreiter positionieren.
Öktem erklärte: „Mit RoboMartı haben wir den ersten Schritt in die Zukunft des fahrerlosen Verkehrs in der Türkei getan. Unser Ziel ist es, KI-gesteuerte fahrerlose Fahrzeuge mit geteilten Fahrten zu verbinden und eine neue Ära im Verkehr einzuleiten.“ Der erfolgreiche Abschluss der Testfahrten zeige den Stand der Technologie und die Vorreiterrolle von Martı.
Offene Fragen
In den bisher veröffentlichten Informationen fehlen Angaben dazu, wann RoboMartı für die Öffentlichkeit startet, in welchen Städten der Dienst laufen soll, wie viele Fahrzeuge eingesetzt werden und welche Preise gelten. Ebenso wenig wird erläutert, welche Genehmigungen für fahrerlose Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr nötig sind. Öktem kündigte an, die Arbeit an der Zukunft des Verkehrs in der Türkei fortzusetzen; weitere Details zum Rollout dürften folgen.
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