Perplexity startet Teammates: KI-Agenten für die Arbeit rund um die Uhr
Perplexity bringt mit Teammates dauerhaft aktive KI-Agenten für den Job. Sie erledigen mehrere Aufgaben parallel und setzen das 200-Dollar-Abo Max voraus.

Perplexity hat „Teammates“ vorgestellt, dauerhaft aktive KI-Agenten für die Arbeit. Damit tritt das Startup direkt gegen OpenAI und Anthropic an. Jeder Teammate kann in einem Workspace mehrere Rollen übernehmen und rund um die Uhr laufen.
Die Agenten greifen auf bestehende Projekte, Skills und das Gedächtnis aus den Perplexity-Tools zurück, die Nutzer bereits verwenden. Zudem sind sie mit Perplexity Computer verbunden, dem KI-System des Unternehmens, das Agenten auf dem Gerät des Nutzers einsetzen kann. Laut Perplexity „bauen“ Teammates auf Computer „auf“ und ermöglichen zusätzlich Zusammenarbeit sowie „fortlaufende, umfangreiche Arbeit“.
So funktionieren die Teammates
Jedem Teammate lassen sich unterschiedliche Aufgaben zuweisen, die gleichzeitig bearbeitet werden. Den Fortschritt verfolgen Nutzer in einzelnen Threads in der Perplexity-App, außerdem können sie in Slack mit den Agenten interagieren.
Das Konzept ähnelt OpenAIs Dots und Claude Duet, die ebenfalls durchgehend laufen und viele Aufgaben übernehmen. Perplexitys Variante ist allerdings deutlich teurer: Sie setzt ein Abo des Max-Tarifs für 200 Dollar pro Monat voraus.
Warum das wichtig ist
Der Start zeigt, wie der KI-Wettbewerb von Chat-Assistenten zu dauerhaften Agenten wandert, die wie Kollegen im Hintergrund an längeren Aufgaben arbeiten. Perplexity setzt darauf, dass Beschäftigte gleich mehrere davon nutzen wollen.
CEO Aravind Srinivas formulierte den Anspruch auf X so: „Langfristig stellen wir uns vor, dass jede Organisation Hunderte Teammates hat, die für jede Person arbeiten.“ Vorerst bleibt der Zugang wegen des hohen Preises auf Intensivnutzer und Unternehmen beschränkt, die den Top-Tarif bezahlen.
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