OpenAI GPT 6.1 kommt zu Google Cloud und Antigravity
Google Cloud bekommt in den kommenden Wochen OpenAIs Modelle GPT 6 und 6.1 mit Astra, Sol und Luna. Auch das Coding-Tool Antigravity soll GPT unterstützen.
OpenAIs neueste Spitzenmodelle landen bei Google Cloud. Nach einer Vereinbarung beider Unternehmen sollen die GPT-6- und GPT-6.1-Modelle Astra, Sol und Luna in den kommenden Wochen in Googles Model Garden erscheinen. Zudem sollen GPT-Modelle in Antigravity auftauchen, Googles agentenbasiertem Coding-Werkzeug.
Was Unternehmen bekommen
Der Model Garden umfasst bereits über 200 Modelle, darunter Googles Gemini, offene Modelle wie Mistral, Llama und Gemma sowie Claude von Anthropic. Google bezeichnet sich nun als einzigen großen Cloud-Anbieter mit Zugang zu allen drei führenden proprietären Sprachmodellen. OpenAI betont, dass Microsoft weiterhin der wichtigste Cloud-Partner bleibt.
Die OpenAI-Modelle laufen vollständig auf Googles Infrastruktur, die Abrechnung erfolgt über den Google Cloud Marketplace. Firmen mit bestehenden Google-Cloud-Budgetzusagen können so leicht auf GPT-Modelle umsteigen. Astra dürfte am teuersten im Betrieb sein, doch Googles Plattform kann Workloads je nach Leistung, Latenz und Effizienz zwischen Modellen verschieben.
Wie Ars Technica berichtet, starten alle drei Modelle als Private Preview für ausgewählte Unternehmenskunden. Interessenten können frühen Zugang anfragen; dieser funktioniert per API auch für Nutzer von Codex CLI oder Codex Desktop. Die Inferenz läuft dabei auf Googles Systemen.
Antigravity und die Gemini-Frage
Auch einzelne Entwickler könnten profitieren. Bisher unterstützt Antigravity Gemini und Claude. GPT-Modelle kommen hinzu, allerdings hat Google nicht gesagt, ob alle drei OpenAI-Modelle verfügbar sein werden.
Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Google hat kürzlich Gemini 4 Argon in seinen Produkten eingeführt und sieht das Flaggschiff damit wieder auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Es scheint besser als Gemini 3.1 Pro zu sein, verbraucht aber offenbar enorm viele Tokens. Wer mit Argon nicht überzeugt ist, bekommt durch den OpenAI-Deal neben Claude eine weitere Alternative.
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