Meta stoppt neue Funktionen für Quest 2 und Quest Pro ab 2027
Meta stellt die Entwicklung neuer Funktionen für Quest 2 und Quest Pro ein. Das letzte Funktions-Update kommt bis März 2027, Sicherheitsupdates laufen bis Ende 2027.

Meta beendet die Entwicklung neuer Funktionen für die VR-Headsets Quest 2 und Quest Pro. Laut einem Entwicklerblog vom 2. November erreicht das letzte OS-Update mit neuen Features bis März 2027 alle Geräte.
Danach stehen neue Betriebssystemfunktionen nur noch für Quest 3, Quest 3S und spätere Modelle bereit. Meta sieht Quest 3 und Quest 3S inzwischen als Standardgeräte für VR-Spiele und will die Entwicklung auf die neuere Hardware konzentrieren.
Kein abruptes Ende
Besitzer werden nicht sofort abgehängt. Sicherheitskorrekturen und Fixes für schwerwiegende Fehler erscheinen laut Meta bis Ende 2027 alle drei Monate. Die Quest 2 kam im Oktober 2020 auf den Markt, die 2022 erschienene Quest Pro fällt ebenfalls unter die Regelung.
Bereits gekaufte Spiele bleiben nutzbar. Kompatible Titel lassen sich weiterhin im Store kaufen und herunterladen. Auch Cross-Play mit Quest 3 und Quest 3S bleibt bestehen, sodass gemeinsame Partien mit Freunden nicht betroffen sind. Meta Quest Link, mit dem sich das Headset für VR-Inhalte an den PC anschließen lässt, funktioniert ebenfalls weiter.
Frist für neue Apps
Entwickler müssen sich auf eine Deadline einstellen: Neue Apps für Quest 2 und Quest Pro können nur noch bis Dezember 2027 eingereicht werden. Ab 2028 sind zwar weiterhin Updates bestehender Apps erlaubt, neue Apps für diese beiden Headsets aber nicht mehr.
Was das für Nutzer bedeutet
Wer seine aktuellen Spiele weiterspielen will, muss nicht überstürzt ein neues Headset kaufen. Allerdings enden Ende 2027 auch die Sicherheitsupdates – spätestens dann sollten Besitzer über einen Umstieg nachdenken. Das Angebot neuer Spiele für die älteren Geräte dürfte danach nicht mehr wachsen.
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