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Hardware·1 Min. Lesezeit

EU investiert über eine halbe Milliarde Euro in Europas Chipbranche

Brüssel steckt mehr als eine halbe Milliarde Euro in die europäische Halbleiterindustrie. Der geringe Anteil an der weltweiten Chipfertigung soll steigen.

Close-up of a silicon wafer with semiconductor chips beside a European Union flag.
Bild: heise online

Die Europäische Union steckt mehr als eine halbe Milliarde Euro in ihre Halbleiterbranche. Gemeinsam mit Partnern will Brüssel die Chipfertigung in Europa stärken.

Mikrochips sind in Smartphones, Computern und Autos unverzichtbar. Dennoch ist Europas Anteil an der weltweiten Fertigung gering. Die europäische Industrie ist dadurch von Produktionsstandorten in anderen Weltregionen abhängig. Genau diese Schwäche soll die neue Förderung abmildern.

Warum das wichtig ist

Für Autohersteller, Gerätebauer und andere Branchen, die auf eine verlässliche Versorgung mit Halbleitern angewiesen sind, könnte eine stärkere heimische Basis die Anfälligkeit für Lieferengpässe verringern. Die Investition zeigt zudem, dass Brüssel Chipkapazitäten als strategische Aufgabe betrachtet.

Die EU will das Vorhaben mit Partnern umsetzen, es handelt sich also nicht um ein rein staatliches Programm. Angaben zu einzelnen Projekten, Empfängern und Zeitplänen liegen nicht vor.

Ob das Geld Europas Position spürbar verbessert, hängt davon ab, wie schnell geförderte Vorhaben in tatsächliche Produktionskapazitäten münden.

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