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Meta Muse: Sprachchat in Echtzeit und animierter Avatar in den USA

Meta schaltet für den KI-Assistenten Muse Sprachgespräche in Echtzeit und einen ausdrucksstarken Avatar für Nutzer in den USA frei – auf Mobilgeräten, im Web und am Mac.

An animated AI avatar of Meta's Muse assistant shown on a smartphone screen during a live voice conversation.
Bild: Webrazzi

Meta hat für seinen KI-Assistenten Muse einen Sprachchat in Echtzeit und einen animierten Avatar für Nutzer in den USA freigeschaltet. Anwender können nun mit Muse sprechen und dabei beobachten, wie der Avatar auf das Gespräch reagiert.

Die Funktion wurde erstmals im September auf der Meta Connect 2026 gezeigt und basiert auf den Technologien Muse Realtime Avatar und Muse Realtime Voice. Der Avatar passt Mimik und Gestik dem Tonfall des Gesprächs an. Nutzer können rein per Sprache chatten, den Avatar im Chatfenster einblenden oder im Vollbildmodus direkt mit ihm sprechen.

Anpassung und Verhalten

Meta bietet Hunderte Stimmen an; Stimme und Stil des Avatars lassen sich ändern. Der Avatar kann wie ein Mensch, ein Tier oder eine andere Figur gestaltet werden. Wird Muse mitten in der Antwort unterbrochen, kann es das Gespräch fortsetzen. Laut Meta eignet sich die Spracheingabe etwa für Ideenfindung, Reiseplanung, die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und das Proben von Präsentationen.

Ein klassisches Videotelefonat in beide Richtungen ist es nicht: Der Avatar sieht den Nutzer nicht, sondern hört zu und reagiert auf das Gesagte. Seine Bewegungen und Gesichtsausdrücke richten sich nach dem Gesprächston. Die Sprachantworten kommen im Allgemeinen schneller, gelegentlich entstehen jedoch kurze Pausen, wenn die KI Informationen sucht oder eine Aktion ausführt. Die Animationen laufen synchron zu den Antworten.

Verfügbarkeit und Ausblick

Die neuen Funktionen stehen derzeit nur in den USA in der Muse-App auf Mobilgeräten, im Web und auf dem Mac bereit. Meta kündigt an, sie später auch auf seinen KI-Brillen anzubieten. Die Technik soll außerdem Muse Charm antreiben, ein tragbares Gerät, das der Konzern in diesem Jahr auf den Markt bringen will.

Der Schritt zeigt, dass sich der Wettbewerb unter KI-Assistenten von Text und Sprachantworten hin zu persönlicheren digitalen Figuren verlagert. Mit einem menschlicher wirkenden Auftritt will Meta erreichen, dass Nutzer eine stärkere Bindung zu Muse aufbauen.

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Schlagwörter:metamuseai assistantvoice chatavatarmuse charm

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