Indien genehmigt 12 weitere Elektronik-Projekte über 7.500 Crore Rupien
Indiens Regierung hat zwölf weitere Vorschläge über mehr als 7.500 Crore Rupien im Elektronikkomponenten-Programm genehmigt und das Portal Semicon 2.0 gestartet.

Die indische Regierung hat zwölf weitere Vorschläge mit einem Volumen von mehr als 7.500 Crore Rupien im Rahmen ihres Programms für Elektronikkomponenten genehmigt. Damit wächst die Zahl der geförderten Fertigungsprojekte im Land.
Zugleich startete die Regierung das Webportal Semicon 2.0 im Rahmen des Semicon India Programme, das sie als ehrgeiziges Vorhaben zum Aufbau eines heimischen Halbleiter-Ökosystems bezeichnet.
Was die Genehmigungen bedeuten
Das Programm soll die lokale Produktion jener Bauteile stärken, die in Smartphones, Haushaltsgeräten, Fahrzeugen und anderen Geräten stecken. Dass erneut ein Paket bewilligt wurde, zeigt, dass das Programm weiter Investitionszusagen anzieht. Allein diese Runde überschreitet 7.500 Crore Rupien.
Welche Unternehmen zum Zug kamen und welche Komponenten sie herstellen werden, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Davon hängt ab, wie stark die neuen Kapazitäten die Abhängigkeit von Importen verringern.
Das Portal Semicon 2.0
Das neue Webportal gehört zu Semicon 2.0 innerhalb des Semicon India Programme. Eine zentrale Online-Anlaufstelle für Antragsteller kann gerade bei kapitalintensiven Projekten mit langen Vorlaufzeiten hilfreich sein.
Für Hersteller, Start-ups und Zulieferer der Elektronik-Wertschöpfungskette deuten neue Genehmigungen und ein digitaler Antragsweg auf anhaltende staatliche Unterstützung für die lokale Produktion hin. Weitere Details zu den bewilligten Projekten und zum Ausbau des Portals dürften folgen, sobald die Umsetzung voranschreitet.
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