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Mobil·1 Min. Lesezeit

Gosuslugi: Mobilfunkanbieter wechseln jetzt über das Nutzerkonto

Auf dem russischen Portal Gosuslugi lässt sich der Mobilfunkanbieter jetzt per Antrag im persönlichen Konto wechseln. Die Nummer bleibt erhalten.

Smartphone showing a government services portal profile page with a SIM cards section for switching mobile operators.
Bild: rb.ru

Auf dem russischen Behördenportal Gosuslugi steht ab sofort ein Dienst zum Wechsel des Mobilfunkanbieters bereit, wie das Ministerium für Digitale Entwicklung mitteilt. Nutzer stellen den Antrag in ihrem persönlichen Konto. Das Portal leitet ihn automatisch an den Betreiber der Datenbank für übertragene Rufnummern (BDPN) weiter, der die Anfrage prüft.

Angebunden sind Beeline, MegaFon, MTS, Tele2 und weitere Anbieter, die in der BDPN geführt werden.

So läuft der Antrag

Der Antrag wird im Reiter „Profil“ unter „SIM-Karten“ gestellt. Besteht er die Prüfung, meldet sich der neue Anbieter selbst beim Kunden, um Tarif und Art der Vertragsunterzeichnung abzustimmen.

Die Formalitäten lassen sich entweder persönlich im Shop oder aus der Ferne mit einer elektronischen Signatur erledigen. Nach Vertragsabschluss stellt der neue Anbieter eine SIM-Karte mit der bisherigen Rufnummer des Kunden aus.

Bisherige Wege bleiben

Das Ministerium betont, dass die bisherigen Möglichkeiten zur Rufnummernmitnahme, also auf der Website oder im Büro des Anbieters, weiter bestehen. Wer die Netzabdeckung in einer bestimmten Region prüfen oder Tarife vergleichen möchte, findet das auf der BDPN-Website.

Zuvor hatte Gosuslugi einen Dienst gestartet, mit dem Bürger den Verlust ihres Passes melden können. Die Benachrichtigung über die Ungültigkeit des Dokuments erscheint innerhalb eines Arbeitstags im persönlichen Konto. Der Antrag lässt sich nicht zurückziehen, selbst wenn der alte Pass wieder auftaucht; es muss ein neuer ausgestellt werden. Der Dienst gilt nur für Inlandspässe russischer Staatsbürger, nicht für Reisepässe.

Für Kunden verlagert sich damit der erste Schritt des Anbieterwechsels in ein zentrales staatliches Konto, während Vertrag und SIM-Ausgabe weiterhin beim neuen Anbieter erfolgen.

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Schlagwörter:gosuslugimobile operatornumber portabilityrussiamintsifrytelecom

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