Google Gemini: PDFs und Dokumente direkt im Chat bearbeiten
Google hat Gemini erweitert: Im Chat erstellte Dateien wie PDFs, Docs, Sheets, Präsentationen und Code lassen sich jetzt direkt ansehen und bearbeiten.

Google erweitert die Dateifunktionen seines KI-Assistenten Gemini. Nutzer können im Chat erstellte Dokumente nun direkt anzeigen und dort auch ändern, ohne in eine andere Anwendung zu wechseln.
Unterstützt werden PDFs, Google Docs und Google Sheets, Präsentationen, Markdown- und TXT-Dateien sowie Code. Bereits im April hatte Google in Gemini die Erstellung und den Download von Dateien eingeführt, sodass sich Inhalte per Prompt in verschiedenen Formaten erzeugen ließen. Das neue Update verlegt den nächsten Schritt, die Arbeit an der fertigen Datei, in dieselbe Oberfläche.
Manuell bearbeiten oder gezielt nachfragen
Dokumente lassen sich im Vollbild öffnen und von Hand bearbeiten. Zusätzlich können Nutzer bestimmte Textstellen markieren und Gemini dazu eine Frage stellen oder eine Änderung verlangen. Als Beispiel nennt Google, eine Tabelle auszuwählen und Gemini zu bitten, daraus ein Diagramm zu machen.
In einem weiteren Beispiel des Unternehmens werden handschriftliche Vorlesungsnotizen in Gemini hochgeladen und in einen PDF-Lernleitfaden umgewandelt. Anschließend kann der Nutzer Korrekturen von Hand vornehmen, Abschnitte markieren, Texte oder Bilder ändern lassen und weitere Fragen zum Inhalt stellen.
Verfügbarkeit
Der Funktionsumfang hängt von der Plattform ab. Die Vorschau und Bearbeitung von PDFs funktioniert im Web und mobil, bei allen anderen Dateitypen steht sie derzeit nur in der Webversion zur Verfügung.
Laut Google werden die neuen Funktionen für alle Nutzer und in allen Sprachen freigeschaltet, in denen die Gemini-App verfügbar ist. Wer Berichte, Lernmaterial oder Tabellen mit einem KI-Assistenten erstellt, spart sich damit den Umweg über einen Export für kleine Korrekturen.
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