Osegi
Sicherheit·1 Min. Lesezeit

Cyberangriff auf Fehmarnbelt-Tunnel-Gesellschaft: Täter fordern Geld

Die Baugesellschaft des Fehmarnbelt-Tunnels wurde Opfer eines Cyberangriffs. Nun haben sich die mutmaßlichen Täter gemeldet und verlangen Geld.

Illustration of a undersea tunnel construction site overlaid with a digital padlock symbolizing a cyberattack.
Bild: Security

Die Gesellschaft, die den Fehmarnbelt-Tunnel baut, ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Nun hat sich eine Gruppe gemeldet, die für die Tat verantwortlich sein will, und fordert Geld.

Das Vorgehen ähnelt anderen Erpressungsangriffen, bei denen sich Täter nach dem Eindringen in fremde Systeme öffentlich melden, um Druck auf ihr Opfer aufzubauen. Ob die Angaben der Gruppe stimmen, ist nicht unabhängig bestätigt. Sie gelten daher lediglich als mutmaßliche Täter.

Was bekannt ist

Die Informationslage ist dünn. Die Tunnel-Baugesellschaft war Ziel des Angriffs, die angeblichen Angreifer haben anschließend ihre Forderung erhoben. Zur Höhe des verlangten Betrags, zu den betroffenen Daten oder Systemen und zu möglichen Auswirkungen auf die Bauarbeiten liegen hier keine Angaben vor.

Warum das wichtig ist

Der Fehmarnbelt-Tunnel ist ein grenzüberschreitendes Infrastrukturgroßprojekt. Das macht seine Betreibergesellschaft zu einem attraktiven Ziel für Kriminelle, die auf eine Zahlung hoffen. Der Fall zeigt, dass auch große Bau- und Infrastrukturunternehmen von Angriffen betroffen sind, die man sonst eher aus Industrie und Verwaltung kennt.

Wie es weitergeht, hängt davon ab, was das Unternehmen und die Behörden über den Umfang des Angriffs mitteilen und wie sie auf die Forderung reagieren.

Schlagwörter:fehmarnbeltcyberattackransomwareinfrastructureextortion

Mehr von diesem Tag

Alle anzeigen →

Mehr aus: Sicherheit

Alle anzeigen →