Amazon erweitert Alexa um mehr als 100 Shopping-Funktionen
Vor dem Weihnachtsgeschäft rüstet Amazon Alexa auf: Der Assistent verwaltet jetzt Listen und Abos, ändert Lieferhinweise und hilft bei Zahlungsproblemen.

Amazon hat Alexa vor der Weihnachtssaison um mehr als 100 neue Einkaufsfunktionen erweitert. Dazu gehören die Verwaltung von Listen und Abonnements, das Ändern von Lieferhinweisen, Hilfe bei Zahlungsproblemen und Auskünfte zu Prime.
Nutzer können Alexa nun bitten, Listen anzulegen und zu registrieren, deren Inhalt abzufragen sowie Artikel hinzuzufügen oder zu bearbeiten. Auch Abos lassen sich per Sprache steuern: Man kann etwa festlegen, dass ein Artikel statt monatlich nur noch alle drei Monate geliefert wird.
Lieferung und Konto
Außerdem kann Alexa Lieferanweisungen anpassen, etwa eine Adresse ändern oder Hinweise zur Ablage der Pakete ergänzen. Nutzer dürfen zudem Fragen zu ihren Prime- oder Audible-Abonnements stellen und sich bei Abrechnungs- oder Zahlungsproblemen helfen lassen.
Die Neuerung knüpft an weitere KI-gestützte Shopping-Funktionen an, die Amazon in diesem Jahr eingeführt hat, darunter ein Einkaufsassistent und eine Benachrichtigung über neue Produkte und Angebote.
Agentische Funktionen im Aufwind
Laut Amazon hat sich die Zahl der Menschen, die agentische Funktionen nutzen, seit Jahresbeginn verachtfacht. In den vergangenen zwölf Monaten hätten mehr als 400 Millionen Kunden Alexa zum Einkaufen genutzt.
Für Kunden bedeutet das: Routineaufgaben wie das Anpassen einer wiederkehrenden Bestellung oder das Korrigieren eines Lieferdetails gehen ohne App oder Website. Gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit, in der Adressänderungen und Zahlungsprobleme häufig vorkommen, dürfte das hilfreich sein.
Amazon positioniert Alexa damit zunehmend als praktisches Werkzeug für Einkauf und Kontoverwaltung und nicht mehr nur als Sprachschnittstelle zum Suchen und Bestellen.
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