Evertrue Capital schließt Debütfonds über 15 Millionen Euro
Evertrue Capital von Yvonne Bajela hat den ersten Fonds mit 15 Millionen Euro geschlossen. Unterstützt wird er von Phoenix Court und der British Business Bank.
Die britische Venture-Capital-Gesellschaft Evertrue Capital hat ihren ersten Fonds mit einem Volumen von 15 Millionen Euro (rund 17 Millionen US-Dollar) geschlossen. Hinter dem Fonds steht die Gründerin Yvonne Bajela.
Investiert werden soll in der Pre-Seed-Phase mit Tickets zwischen 250.000 und 500.000 Pfund, umgerechnet etwa 299.000 bis 599.000 Euro. Das Ziel sind Gründerinnen und Gründer, die Frontier-Technologien entwickeln, vor allem in Großbritannien und Europa.
Wer den Fonds unterstützt
Phoenix Court beteiligt sich über Basecamp, seinen Dachfonds, der in eine globale Community aufstrebender Fondsmanager investiert. Auch die British Business Bank zählt laut Mitteilung zu den Unterstützern.
Warum das wichtig ist
Die Pre-Seed-Phase gilt oft als besonders schwer zu finanzieren, weil institutionelle Investoren meist Unternehmen mit mehr Marktnachweis bevorzugen. Ein spezialisierter Fonds mit Tickets im niedrigen sechsstelligen Bereich schließt diese Lücke, gerade für Teams mit Deep-Tech-Ansätzen, die länger bis zu kommerziellen Meilensteinen brauchen.
Für eine Erstfondsmanagerin ist der Abschluss zudem ein wichtiges Signal. Debütfonds haben es bei der Kapitalbeschaffung häufig schwer; die Unterstützung durch eine staatliche Förderbank und einen Dachfonds zeigt Vertrauen in Bajelas Ansatz.
Welche Branchen oder Unternehmen Evertrue Capital zuerst finanzieren wird, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Mit dem Abschluss kann die Gesellschaft nun beginnen, Kapital in Pre-Seed-Runden in Großbritannien und Europa zu investieren.
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