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Wirtschaft·1 Min. Lesezeit

EU-Kommission fordert von TikTok Änderungen am Empfehlungsalgorithmus

Die EU-Kommission erhöht im Streit mit TikTok-Betreiber Bytedance den Druck und verlangt massive Änderungen an den Empfehlungssystemen, auch gegen Kaninchenbauten.

TikTok app logo on a smartphone screen in front of the European Union flag.
Bild: heise online

Die EU-Kommission verschärft ihre Gangart gegenüber TikTok-Betreiber Bytedance. Sie verlangt massive Änderungen an den algorithmischen Empfehlungssystemen der Plattform. Grundlage ist das Verfahren nach dem Digital Services Act (DSA).

Im Fokus steht der sogenannte Kaninchenbau-Effekt: Der Feed liefert Nutzern immer mehr Inhalte derselben Art und zieht sie so in eine Spirale. Brüssel will erreichen, dass TikTok seine Empfehlungslogik entsprechend anpasst.

Strafe im Raum

Zugleich droht die Kommission dem Unternehmen mit einer Strafe, falls es den Forderungen nicht nachkommt. Der schärfere Ton zeigt, dass die Behörde nicht mehr nur auf Gespräche setzt, sondern verbindliche Änderungen an der Funktionsweise des Feeds will.

Warum das wichtig ist

Die Empfehlungssysteme sind das Herzstück von TikTok. Müsste das Unternehmen die Auswahl und Gewichtung der Videos ändern, könnte das die Nutzungsdauer und die Reichweite von Inhalten in der EU beeinflussen. Der Fall gilt zudem als Test dafür, wie konsequent sich der DSA gegenüber sehr großen Plattformen durchsetzen lässt.

Details zu den geforderten Maßnahmen und möglichen Fristen lagen zum Redaktionsschluss nicht vor.

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Schlagwörter:tiktokbytedanceeu commissiondsarecommendation algorithm

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