e-Tax in Japan: Notfallwartung nach verdächtigem Datenverkehr
Japans Steuerbehörde hat das elektronische Steuersystem e-Tax am 4. November wegen verdächtiger Kommunikation für eine Notfallwartung vom Netz genommen.

Japans Nationale Steuerbehörde hat das elektronische Erklärungs- und Zahlungssystem e-Tax am 4. November für eine Notfallwartung abgeschaltet. Zuvor sei verdächtige Kommunikation auf der Plattform festgestellt worden, teilte die Behörde mit.
Während der Wartung ist e-Tax nicht nutzbar. Wann der Dienst wieder verfügbar sein soll, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Das Ende der Wartung und weitere Informationen will die Behörde auf der e-Tax-Webseite bekanntgeben.
Was die Behörde mitteilt
In einer Mitteilung in sozialen Netzwerken spricht die Behörde von dringender Gerätewartung und entschuldigt sich bei den Nutzern für die Unannehmlichkeiten. Für Details verweist sie auf die e-Tax-Startseite.
Zur Art des verdächtigen Datenverkehrs, zu seiner Herkunft und zu einer möglichen Betroffenheit von Steuerdaten macht die Behörde bislang keine Angaben. Diese Fragen sind offen und sollten weder in die eine noch in die andere Richtung beantwortet werden.
Warum das wichtig ist
Über e-Tax reichen Privatpersonen und Unternehmen in Japan ihre Steuererklärungen ein und zahlen Steuern online. Ein Ausfall betrifft daher alle, die den Dienst für reguläre Meldungen und Zahlungen nutzen. Das Abschalten eines Systems nach auffälligem Datenverkehr ist eine gängige Vorsichtsmaßnahme; offenbar haben Untersuchung und Schutz des Systems Vorrang vor der Verfügbarkeit.
Wer eine Erklärung oder Zahlung über e-Tax geplant hat, sollte vor einem neuen Versuch den aktuellen Status auf der offiziellen e-Tax-Seite prüfen und bei unaufgeforderten Nachrichten zum Ausfall vorsichtig sein.
Das Ende der Wartung und weitere Einzelheiten will die Behörde über die e-Tax-Startseite mitteilen.
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