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Wirtschaft·1 Min. Lesezeit

Digitaler Euro: Telekom und Telefónica in Konsortien dabei

Die Deutsche Telekom und Telefónica gehören zu den Konsortien, die Konnektivitätsdienste für den digitalen Euro liefern sollen. Die Zentralbank stellt die Weichen.

Euro symbol on a glowing digital network backdrop representing the digital euro infrastructure.
Bild: heise online

Die Zentralbank treibt den digitalen Euro einen Schritt voran. Die Deutsche Telekom und der spanische Telefónica-Konzern gehören zu den Konsortien, die Konnektivitätsdienste für die geplante digitale Währung leisten sollen.

Netzbetreiber als Infrastrukturpartner

Konnektivität ist ein Grundbaustein jedes digitalen Zahlungssystems. Transaktionen müssen zuverlässig zwischen Banken, Zahlungsdienstleistern, Händlern und der zentralen Infrastruktur laufen. Genau diese Rolle sollen die genannten Konsortien beim digitalen Euro übernehmen.

Dass zwei große europäische Telekommunikationskonzerne beteiligt sind, zeigt, wie stark das Projekt auch auf Netzbetreiber angewiesen ist – nicht nur auf Banken und Zahlungsspezialisten.

Warum das wichtig ist

Der digitale Euro soll das Bargeld um eine digitale Form von Zentralbankgeld ergänzen. Für Verbraucher und Unternehmen entscheidet die technische Basis maßgeblich darüber, ob eine solche Währung im Alltag schnell, verfügbar und stabil funktioniert. Die Auswahl der Anbieter für die Konnektivität gehört damit zu den Vorarbeiten für einen möglichen Start.

Zu weiteren Konsortien, Vertragsbedingungen und Zeitplänen lagen zum Redaktionsschluss keine Angaben vor. Weitere Entscheidungen zu Ausgestaltung und Einführung dürften folgen, während die Zentralbank das Projekt weiter vorbereitet.

Schlagwörter:digital eurodeutsche telekomtelefonicacbdcconnectivity

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