Cyberangriffe auf Kühlschränke: Erste Fälle in Bayern und NRW
Eine Welle von Cyberangriffen auf Kühlschränke hat große Mengen Lebensmittel verderben lassen. Nun sind erste Fälle aus Bayern und NRW bekannt geworden.

Die Welle von Cyberangriffen auf Kühlschränke hat Deutschland erreicht: Aus Bayern und Nordrhein-Westfalen (NRW) sind die ersten Fälle bekannt geworden.
Durch die Attacken verdarben Unmengen an Lebensmitteln. Die Meldungen aus den beiden Bundesländern sind der erste Hinweis darauf, dass die zuvor andernorts aufgefallene Angriffswelle auch Haushalte oder Betriebe hierzulande trifft.
Warum das wichtig ist
Vernetzte Kühlschränke gehören zu den internetfähigen Geräten, die in Haushalten und Gewerbe immer häufiger zum Einsatz kommen. Werden solche Geräte kompromittiert, bleibt der Schaden nicht auf Daten beschränkt: Fällt die Kühlung aus, können verderbliche Waren in kurzer Zeit verloren gehen. Die Fälle zeigen, dass Angriffe auf Alltagsgeräte direkte physische und finanzielle Folgen haben können.
Angaben zur Zahl der betroffenen Geräte, zu beteiligten Herstellern oder zur genutzten Methode lagen zum Redaktionsschluss nicht vor und gehören nicht zu den bislang bestätigten Meldungen.
Was Nutzer tun können
Als allgemeine Vorsichtsmaßnahme sollten Besitzer vernetzter Geräte prüfen, ob diese aus dem Internet erreichbar sind, verfügbare Updates einspielen und Standardpasswörter ersetzen. Weitere Informationen von Behörden und Herstellern sind zu erwarten, sobald die Untersuchung der deutschen Fälle voranschreitet.
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