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Bestes City-E-Bike: Mapfour Roam gewinnt, Engwe P275 SE für 899 Euro

Nach gut 60 getesteten City-E-Bikes liegt das Mapfour Roam vorn. Preis-Leistungs-Sieger ist das Engwe P275 SE für 899 Euro, Technologiesieger das Riese & Müller Charger 4 GT.

A city e-bike with a step-through frame parked on an urban street, ready for commuting.
Bild: heise online bestenlisten

Unter gut 60 getesteten City-E-Bikes hat sich das Mapfour Roam an die Spitze gesetzt. In der Top-10-Liste der besten Pedelecs für die Stadt zählen vor allem Ausstattung und Preis-Leistung; berücksichtigt sind auch Urban- und Trekking-Modelle für den regelmäßigen Einsatz im Straßenverkehr.

Das Roam kombiniert einen Mivice-Mittelmotor mit 100 Nm und Drehmomentsensor mit Carbonriemen und gekapselter Nexus-5-Nabenschaltung. Dazu kommen Vollfederung mit Viergelenk-Hinterbau, Ortung über ein eigenes Mobilfunkmodul und ein 720-Wh-Akku, der in 2,5 Stunden lädt und 70 bis 90 km schafft. Nachteile sind das enge Cockpit und das hohe Gewicht von 34 kg. Bei Mapfour kostet das Rad 2799 Euro.

Technologie- und Preis-Leistungs-Sieger

Technologiesieger ist das Riese & Müller Charger 4 GT. Der Bosch Performance Line CX der vierten Generation leistet 85 Nm, nimmt im Test Steigungen von über 20 Prozent mühelos und lässt sich per App aktualisieren. Gegen Aufpreis gibt es Bosch ABS 2.0 und einen Range Extender. Neu kostet es als Touring Core 3700 Euro, die getestete Touring-Variante gibt es gebraucht bei Rebike ab 2799 Euro.

Preis-Leistungs-Sieger ist das Engwe P275 SE mit tiefem Einstieg. Der Heckmotor mit Drehmomentsensor arbeitet im Test ruhig und unterstützt natürlich; hinzu kommen hydraulische Scheibenbremsen und ein Gepäckträger für 25 kg. Der 468-Wh-Akku reicht für 40 bis 70 km, das Rad wiegt 24,4 kg. Ab etwa 185 cm Körpergröße wird es unbequem. Mit dem Code TECHSTAGE50 kostet es 899 Euro. Ebenfalls in den Top 10 stehen unter anderem Ado Air 30 Ultra und Pro, Urtopia Carbon 1 ST, Kalkhoff Endeavour 7.B Move+, Engwe N1 Pro und Evercross EK25.

Was die StVZO verlangt

Für die legale Nutzung in deutschen Städten muss ein E-Bike die StVZO erfüllen, also etwa zertifizierte Beleuchtung, Reflektoren und eine Klingel. Zudem muss es als Pedelec gelten: Ein Gasgriff darf nur als Schiebehilfe bis 6 km/h beschleunigen, der Antrieb mit maximal 250 W Nennleistung darf beim Treten nur bis 25 km/h unterstützen.

Entscheidend für die Platzierung waren Fahrverhalten, Motor und Sensorik, StVZO-Ausstattung, Verarbeitung und Preis.

Schlagwörter:e-bikecity e-bikepedelecmapfour roamengwe p275 seriese & müller

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