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OpenAI: KI widerlegt Exponentialzeit-Hypothese bei 3-SAT

OpenAI sagt, seine KI habe die Exponentialzeit-Hypothese für 3-SAT widerlegt. Dazu: ein Skript gegen Token-Verschwendung in Claude Code und Musks Grok-Odyssee.

Illustration of an AI neural network beside mathematical formulas and lines of code on a dark screen.
Bild: Numerama

OpenAI erklärt, seine KI habe die Exponentialzeit-Hypothese widerlegt. Sie besagt, dass die schwierigsten Fälle des 3-SAT-Problems exponentielle Rechenzeit erfordern. Sollte sich das bestätigen, würde eine zentrale Grenze der theoretischen Informatik ins Wanken geraten. Die berühmte P-gegen-NP-Frage wäre damit allerdings nicht gelöst.

Der Beweis wurde in Lean formalisiert und auf GitHub veröffentlicht. Er muss aber noch unabhängig geprüft werden, unter anderem von den zwei Forschern, die die Hypothese ursprünglich aufgestellt haben. Bis dahin bleibt die Behauptung unbestätigt.

Token-Verbrauch bei Claude Code

In einer weiteren KI-Meldung der Woche hat Flamerix AI ein Skript veröffentlicht, das die automatischen Zusammenfassungen in Claude Code abschaltet. Diese seien für 15 bis 20 Prozent der verbrauchten Token verantwortlich. Laut dem Unternehmen schickt Claude Code alle 30 Sekunden den kompletten Verlauf jedes aktiven Agenten an das Modell, nur um ein Etikett aus wenigen Wörtern zu erzeugen.

Anthropic bestätigt den Mechanismus, beziffert die Kosten aber deutlich niedriger: etwa 2 Prozent über die API und 6 Prozent im Terminal. Das Unternehmen hat begonnen, eine Korrektur auszurollen, die auf Caching setzt.

Musks Odyssee

Elon Musk wiederum hat Grok Imagine neu gestartet, um eine KI-generierte Serie zu erstellen, die er als „historisch korrekt“ bezeichnet. Sie basiert auf Homers Epos und soll gegen Christopher Nolans Verfilmung der Odyssee antreten. Musk hatte Nolans Besetzung öffentlich angegriffen und behauptet, sie folge Diversitätsvorgaben der Academy.

Die siebenminütige erste Folge entstand mit Wonder Studios. Sie zeigt Fortschritte bei der KI-Videogenerierung, aber auch starre Animationen, mangelnde Körperlichkeit und stark gespaltene Reaktionen.

Die drei Geschichten zeigen, wie weit generative KI inzwischen reicht: von der reinen Mathematik über die Alltagskosten von Entwicklerwerkzeugen bis zu kulturellen Rivalitäten. Beim ersten Fall entscheidet die Prüfung durch Fachleute, beim zweiten die Geschwindigkeit, mit der Anthropics Korrektur ankommt.

Schlagwörter:openaiclaude codeanthropicgrok imagine3-satelon musk

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