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Wirtschaft·1 Min. Lesezeit

Avito-Umfrage: 9 von 10 Russen horten Ungenutztes für 24.000 Rubel

Neun von zehn Russen bewahren Dinge auf, die sie seit über einem Jahr nicht genutzt haben – im Schnitt 24.000 Rubel wert, zeigt eine Avito-Umfrage.

A cluttered closet with clothes, shoes and bags that a household no longer uses and could sell online.
Bild: rb.ru

Neun von zehn Russen bewahren zu Hause Gegenstände auf, die sie seit mehr als einem Jahr nicht benutzt haben. Das geht aus einer Umfrage von Avito hervor. Der durchschnittliche Wert dieser überflüssigen Dinge liegt bei 24.000 Rubel. 55 Prozent der Befragten haben schon mehrfach Sachen verkauft.

Wie viel sich ansammelt

Im Schnitt lagern rund zehn ungenutzte Gegenstände in einem Haushalt. 38 Prozent zählten weniger als fünf, 16 Prozent mehr als 20. Das Alter spielt eine Rolle: Bei den 18- bis 24-Jährigen haben 52 Prozent weniger als fünf solcher Dinge, bei den 45- bis 64-Jährigen berichteten 19 Prozent von mehr als 20.

Den Großteil machen Kleidung, Schuhe und Taschen aus (73 Prozent). Auch zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede: Frauen behalten häufiger Geschirr und Haushaltswaren (44 gegenüber 34 Prozent bei Männern), Schmuck (30 gegenüber 12 Prozent), Elektronik und Haushaltsgeräte (36 gegenüber 25 Prozent) sowie Sport- und Hobbyartikel (20 gegenüber 15 Prozent).

Warum Menschen festhalten

Hauptgrund ist die Hoffnung, dass die Sachen noch nützlich werden (57 Prozent). 38 Prozent gaben an, es tue ihnen leid, Dinge wegzuwerfen. 27 Prozent würden gern verkaufen, finden aber keine Zeit, 16 Prozent behalten Stücke aus familiären oder emotionalen Gründen.

Gut 47 Prozent schätzen den Gesamtwert ihrer überflüssigen Dinge auf höchstens 15.000 Rubel, 15 Prozent auf 15.000 bis 30.000 Rubel.

Online-Plattformen vorn

55 Prozent der Russen haben bereits mehrfach nicht mehr genutzte Dinge verkauft, am aktivsten sind die 25- bis 44-Jährigen mit 63 Prozent. Weitere 19 Prozent hatten noch keine Erfahrung, wollen es aber versuchen. Von denen, die schon verkauft haben, nutzten 72 Prozent Online-Kleinanzeigenplattformen; genannt wurden außerdem soziale Netzwerke und Hauschats.

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