Wabi sammelt 55 Mio. Dollar bei 1,25 Mrd. Dollar Bewertung ein
Das US-Startup Wabi von Eugenia Kuyda hat in einer von IVP angeführten Runde 55 Millionen Dollar erhalten. Die Bewertung liegt bei 1,25 Milliarden Dollar.

Das US-Startup Wabi, das persönliche KI-Assistenten entwickelt, hat 55 Millionen Dollar eingesammelt. Die Finanzierungsrunde wurde von IVP angeführt. Das 2025 gegründete Unternehmen wird damit mit 1,25 Milliarden Dollar bewertet.
An der Runde beteiligten sich außerdem Andreessen Horowitz (a16z), Forerunner und der Amazon Alexa Fund. Hinzu kommen Business Angels wie Shopify-Chef Tobi Lütke, Salesforce-Chef Marc Benioff, Marissa Mayer, Dick Costolo und Alex Pall. Laut Unternehmen soll das Kapital in die Produktentwicklung und das weitere Wachstum fließen.
KI für Gruppen statt nur für Einzelne
Gegründet wurde Wabi von Eugenia Kuyda. Die meisten KI-Werkzeuge sind darauf ausgelegt, dass ein einzelner Nutzer mit einem Assistenten chattet. Wabi geht einen anderen Weg: Die Plattform soll Menschen ermöglichen, KI gemeinsam mit Freunden, Familie und Partnern zu nutzen – ausgerichtet auf gemeinsame Interessen und alltägliche Bedürfnisse.
Dazu verbindet Wabi personalisierte Mini-Apps mit gemeinsam genutzten Bereichen. Nutzer können zusammen Reisen planen, Restaurantlisten anlegen, Fitnessziele festlegen und Veranstaltungen organisieren. Familien erstellen Wochenspeisepläne und Einkaufslisten, Freundesgruppen behalten ihre Buchclub-Treffen im Blick.
Pläne, die bestehen bleiben
Wabi betont, dass erstellte Pläne und Listen nicht auf einen einmaligen Chat beschränkt bleiben. Nutzer können sie in gemeinsamen Bereichen speichern, über die Zeit aktualisieren und gemeinsam verfolgen.
Das Unternehmen will KI so zu einem Assistenten machen, der neben individuellen Aufgaben auch soziale Beziehungen und gemeinsame Alltagspflichten abdeckt. Die hohe Bewertung kurz nach der Gründung zeigt, dass das Investoreninteresse an Verbraucher-KI jenseits des klassischen Einzel-Chatbots groß bleibt.
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