Vibe-Coding: Ben Sufiani warnt vor Hackern und Sicherheitsrisiken
Ben Sufiani baut Apps, Websites und einen KI-Agenten, obwohl er nicht programmieren kann. Er erklärt, wie er Code absichert, den er nicht lesen kann.

Ben Sufiani, Gründer der Plattform Pirate Skills, kann nicht programmieren. Trotzdem baut er Websites, Apps und mit CaptainAI einen eigenen KI-Agenten. Im Podcast „t3n Arbeit in Progress“ schildert er, was Vibe-Coding ihm bringt und welche Abhängigkeiten und Verantwortung damit einhergehen. Seine deutliche Warnung: „Wir Vibe-Coder sind gefundenes Fressen für Hacker.“
Lücken mit fertigen Skills schließen
Seine tiefen Skills lägen in Analytics und Performance-Marketing, sagt Sufiani, schwach sei er in Design und Softwareentwicklung. Dafür sucht er auf der Plattform skills.sh nach etablierten Vorlagen für Agents. Er arbeitet viel mit Next.js und hat damit seine eigene Website gebaut, weg von WordPress. Die Skills von Vercel seien ein Auffangbecken, das ihn vor den schlimmsten Fehlern bewahre. Beim Design sei es schwieriger, weil Geschmack eine Rolle spiele. Er lässt sich deshalb ein Buffet an Designrichtungen anbieten und kuratiert selbst.
Beobachten statt selbst prüfen
Den Code prüfen kann Sufiani nicht selbst. Er setzt daher auf einen stabilen Tech-Stack, den die KI gut kennt. Der Hoster Vercel protokolliert alle Fehler bei Nutzern, sein Agent liest sie regelmäßig aus. Klare Fälle behebt er direkt, im Zweifel besprechen beide sie. Sufiani spricht von einem Apparat um das Produkt, der konstant die Lage beobachtet; in voller Ausbaustufe heiße das Software Factory.
Eine menschliche Kontrollinstanz hat er nicht, nur die Agents. Nicht alles zu verstehen, sei sogar manchmal vorteilhaft, weil man dann unbefangen bleibe. Für lange Gespräche nutzt er das Sprachtool Whisperflow, um Kontext und Bedenken zu schildern. Mit der Zeit entwickle man ein Gespür dafür, wann bessere Antworten nötig sind. Größere Incidents gab es bislang nicht.
Mehr als One-Shot-Prompts
Vibe-Coding verantwortungsvoll zu nutzen, erfordere sehr viel Verantwortung, betont Sufiani. Wer behaupte, man könne mit einem GitHub-Framework in einem Satz die ganze Adobe Suite „klauen“, erzähle Schwachsinn. Vibe-Coding hebe den Boden für Leute ohne Programmierkenntnisse; das Gegenstück sei Agentic Engineering, um das es bei Software-Factories gehe. Sechs Kernbereiche müssten Vibe-Coder beherrschen: Produktmanagement, Tools, User Experience, skalierbare Systeme, Security und Compliance sowie Shipping.
Apps, die sich lohnen
Tippe die richtigen Felder, addiere, triff das Ziel. Leicht zu lernen, schwer zu meistern. Kostenlos, für jedes Alter.
Sprich mit einem KI-Gesprächspartner; jeder Satz kommt korrigiert und in deiner Sprache erklärt zurück. 9 Sprachen, A1 bis C2.
EDIFACT- und X12-Nachrichten öffnen, jedes Segment verständlich erklärt, in JSON/XML umwandeln, als PDF und Excel exportieren. Läuft lokal, kein Upload.
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