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Krypto·1 Min. Lesezeit

US-Finanzministerium sperrt MEXC Global wegen angeblicher 16 Mrd. Dollar

Das US-Finanzministerium schneidet die Kryptobörse MEXC Global von den USA ab. Sie soll Transaktionen über 16 Milliarden Dollar mit Bezug zum Iran unterstützt haben.

The US Treasury Department building in Washington with a crypto exchange logo overlay symbolizing sanctions enforcement.
Bild: The Block

Das US-Finanzministerium hat die Kryptobörse MEXC Global von den Vereinigten Staaten abgeschnitten. Der Vorwurf: Die Plattform soll Transaktionen im Volumen von rund 16 Milliarden Dollar unterstützt haben, die mit dem Iran in Verbindung stehen. Auch Bezüge zu Nordkorea und Russland werden genannt.

Damit wird die Handelsplattform faktisch vom amerikanischen Finanzsystem ausgeschlossen. Im Mittelpunkt der Anschuldigung steht die schiere Größe der Geldflüsse, die für eine einzelne Börse erheblich ist.

Warum das wichtig ist

Iran, Nordkorea und Russland gehören zu den Ländern, auf die US-Sanktionsbehörden besonders genau schauen. Kryptobörsen gerieten wiederholt in den Fokus, weil sie als Weg gelten, Beschränkungen zu umgehen. Das Vorgehen gegen eine Börse dieser Größe zeigt, dass Washington seine Finanzinstrumente auch gegen Plattformen im Ausland einsetzt, die globale Kundschaft bedienen.

Welche Folgen sich für Nutzer ergeben, hängt von der konkreten Umsetzung ab. Angaben zum genauen rechtlichen Instrument, zu Auswirkungen auf Kundengelder und zur Reaktion von MEXC Global lagen zunächst nicht vor.

Wie es weitergeht

Offen ist, ob MEXC Global die Vorwürfe zurückweist, wie andere Börsen und Zahlungsdienstleister reagieren und ob das Ministerium weitere Maßnahmen gegen verbundene Unternehmen oder Personen folgen lässt.

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Schlagwörter:mexctreasurysanctionsirancrypto exchangeregulation

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