SUSE streicht jede zehnte Stelle wegen Automatisierung und KI
Der Linux-Spezialist SUSE baut rund zehn Prozent seiner Stellen ab. Automatisierung und KI machten die „schmerzhafte Entscheidung“ nötig, sagt der CEO.

Der Linux-Spezialist SUSE plant einen umfangreichen Stellenabbau und will etwa jede zehnte Stelle streichen. Der CEO des Unternehmens informierte die Beschäftigten und sprach von einer „schmerzhaften Entscheidung“.
Als Hauptgründe nannte die Unternehmensführung laut der Mitteilung an die Belegschaft Automatisierung und künstliche Intelligenz. SUSE reiht sich damit in eine wachsende Zahl von Software- und Infrastrukturanbietern ein, die Personalabbau direkt mit Effizienzgewinnen durch KI-gestützte Abläufe begründen.
Was bislang bekannt ist
Die gesicherten Eckdaten sind knapp: Rund jede zehnte Stelle soll wegfallen, als Ursache werden Automatisierung und KI genannt. Angaben zur genauen Zahl der betroffenen Beschäftigten, zu Ländern oder Abteilungen sowie zum Zeitplan lagen zum Redaktionsschluss nicht vor.
Warum das wichtig ist
SUSE zählt zu den bekanntesten kommerziellen Anbietern von Enterprise-Linux und verwandter Open-Source-Infrastruktur. Unternehmen und Behörden, die auf stabile Server- und Cloud-Plattformen angewiesen sind, setzen die Produkte ein. Ein Einschnitt dieser Größenordnung wird deshalb von Kunden, Partnern und der Open-Source-Community genau beobachtet.
Die Ankündigung zeigt zudem einen breiteren Trend der Branche. Firmen argumentieren zunehmend, KI-Werkzeuge und automatisierte Prozesse erlaubten kleinere Teams, während Beschäftigte und Gewerkschaften fragen, wie weit diese Logik tragen darf. Die Formulierung „schmerzhafte Entscheidung“ deutet darauf hin, dass die Führung mit Unruhe im Unternehmen rechnet.
Wie es weitergeht, hängt von der Umsetzung ab, etwa von den Gesprächen mit Arbeitnehmervertretern und davon, ob SUSE den Umfang der Kürzungen konkretisiert. Kunden dürften vor allem Zusicherungen erwarten, dass Support und Weiterentwicklung der Produkte nicht leiden.
Apps, die sich lohnen
Tippe die richtigen Felder, addiere, triff das Ziel. Leicht zu lernen, schwer zu meistern. Kostenlos, für jedes Alter.
Sprich mit einem KI-Gesprächspartner; jeder Satz kommt korrigiert und in deiner Sprache erklärt zurück. 9 Sprachen, A1 bis C2.
EDIFACT- und X12-Nachrichten öffnen, jedes Segment verständlich erklärt, in JSON/XML umwandeln, als PDF und Excel exportieren. Läuft lokal, kein Upload.
Mehr von diesem Tag
Alle anzeigen →
HYBE: Datenleck betrifft ehemalige Mitarbeiter und Partnerfirmen

Choi Sung-jin wechselt von Korea Startup Forum zu Cols Dynamics

Patternn startet KI-Agent für gesetzesbasierte Gefährdungsbeurteilung

Rakuten Securities: 362 Kundendatensätze über NTT Data womöglich abgeflossen
Mehr aus: Wirtschaft
Alle anzeigen →
T2 macht MVNO in Russland zum Geschäft: 25 Partner, 60 % Marktanteil

Einkommenskarte Spanien: INE-Atlas zeigt Reichtumsgefälle

Anthropic will 3,5 Milliarden Dollar von Anlegern in Japan
